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App öffnenBeschreibung
Der Papageienplaty (Xiphophorus variatus) ist ein kleiner, lebendgebärender Süßwasserfisch aus der Familie der Poeciliidae. Er ist bekannt für seine ausgeprägte Farbvariabilität und seine Anpassungsfähigkeit, was ihn zu einem beliebten Aquarienfisch macht. Männchen sind in der Regel kleiner und farbenprächtiger als Weibchen und besitzen ein Gonopodium zur inneren Befruchtung.
Körperliche Merkmale
- Körperform
- compressed
- Färbung
- Extrem variabel. Wildformen zeigen oft eine olivgrüne bis bräunliche Grundfärbung mit dunklen Flecken oder Streifen. Zuchtformen existieren in einer breiten Palette von Farben, darunter Rot, Orange, Gelb, Blau, Schwarz und Kombinationen davon. Männchen sind oft intensiver gefärbt und können einen schwarzen Fleck an der Schwanzwurzel oder auf den Flanken aufweisen. Die Flossen können ebenfalls farbig sein.
- Schuppentyp
- cycloid
- Maulstellung
- superior
- Besondere Merkmale
- Starke Farbvariabilität, insbesondere bei Zuchtformen., Männchen besitzen ein Gonopodium (umgewandelte Afterflosse)., Relativ hochrückiger Körperbau im Vergleich zu anderen Xiphophorus-Arten.
- Rückenflosse
- Eine einzelne Rückenflosse, die relativ hoch und abgerundet ist.
- Schwanzflosse
- Abgerundet bis leicht gegabelt, ohne Schwertfortsatz.
- Brustflosse
- Paarige Brustflossen, transparent und klein.
- Auffällige Flossen
- Die Afterflosse der Männchen ist zu einem Gonopodium umgewandelt, während die der Weibchen fächerförmig ist.
Bestimmungstipps
Körperform
Relativ hochrückig und seitlich abgeflacht, im Vergleich zu den schlankeren Schwertträgern.
Färbung
Achten Sie auf die enorme Farbvielfalt. Wildformen sind eher unscheinbar, Zuchtformen können jedoch jede erdenkliche Farbe aufweisen. Oft mit dunklen Flecken oder Marmorierungen.
Gonopodium
Männchen sind leicht an ihrer zu einem spitzen Begattungsorgan umgewandelten Afterflosse (Gonopodium) zu erkennen. Weibchen haben eine fächerförmige Afterflosse.
Schwanzflosse
Im Gegensatz zu Xiphophorus hellerii (Schwertträger) besitzt X. variatus keinen Schwertfortsatz an der Schwanzflosse.
Lebensraum
- Wassertyp
- freshwater
- Tiefe
- Oberflächennah bis mittlere Wasserschichten
- Umgebung
- Bevorzugt langsam fließende oder stehende Gewässer wie Bäche, Flüsse, Kanäle, Gräben und Teiche. Oft in dicht bewachsenen Bereichen mit viel Vegetation und Algen. Toleriert eine breite Palette von Wasserbedingungen.
- Geografische Verbreitung
- Ursprünglich aus Mittelamerika, insbesondere aus den Küstenebenen von Mexiko (Veracruz, Tamaulipas) und Guatemala. Durch den Aquarienhandel weltweit verbreitet und in einigen Regionen als Neozoon etabliert.
Aquarieninformationen
- Pflegeaufwand: beginner
- Temperament: peaceful
- Ernährung: omnivore
- Mindestbeckengröße: 60 Liter
- Temperatur: 20-26°C
- pH-Wert: 7.0-8.0
- Härte: 10-25 dGH
- Verträglichkeit: Sehr gut mit anderen friedlichen, kleinen bis mittelgroßen Fischarten wie anderen Platys, Guppys, Mollys, Schwertträgern, Corydoras und kleinen Salmlern zu vergesellschaften. Nicht mit aggressiven oder sehr großen Fischen halten.
- Besondere Anforderungen: Benötigt gut bepflanzte Aquarien mit ausreichend Schwimmraum. Eine leichte Strömung wird toleriert. Regelmäßige Wasserwechsel sind wichtig für die Gesundheit. Männchen können untereinander territorial sein, daher ist ein ausreichend großes Becken mit Versteckmöglichkeiten ratsam, wenn mehrere Männchen gehalten werden. Eine Gruppe von mindestens 5-6 Tieren, idealerweise mit einem Überschuss an Weibchen, ist empfehlenswert.
Informationen zum Wildbestand
- Erhaltungszustand: least concern
- Saisonalität: Ganzjährig aktiv; Fortpflanzung erfolgt kontinuierlich unter geeigneten Bedingungen.
- Marktpreis: Niedrig (als Aquarienfisch)
- Kommerzielle Bedeutung: medium
- Geschmack: Nicht relevant, da nicht als Speisefisch genutzt.
- Textur: Nicht relevant, da nicht als Speisefisch genutzt.
- Nährwert: Nicht relevant, da nicht als Speisefisch genutzt.
Wichtige Fakten
Farbwunderinteresting
Der Papageienplaty ist für seine außergewöhnliche Farbvielfalt bekannt, die durch selektive Zucht noch verstärkt wurde und ihm seinen Namen 'Papageienplaty' einbrachte.
Lebendgebärendbehavior
Wie alle Arten der Gattung Xiphophorus ist der Papageienplaty lebendgebärend, was bedeutet, dass die Weibchen lebende Jungfische zur Welt bringen und keine Eier legen.
Anpassungsfähigbehavior
Xiphophorus variatus ist eine sehr anpassungsfähige Art, die eine breite Palette von Wasserbedingungen tolerieren kann, was zu ihrer Beliebtheit in der Aquaristik beiträgt.
Kein Schwertinteresting
Obwohl er zur gleichen Gattung wie der Schwertträger gehört, besitzt der Papageienplaty keinen Schwertfortsatz an der Schwanzflosse.
Sicherheitsinformationen
Sicher- Sicherheitsstufe: safe
- Giftig: Nein
- Essbarkeit: not recommended
- Hinweise zum Umgang: Keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich. Diese Fische sind harmlos und nicht aggressiv. Beim Hantieren im Aquarium ist lediglich darauf zu achten, die Tiere nicht zu verletzen.
Ähnliche Arten
Südlicher Platy
Xiphophorus maculatus
X. maculatus ist in der Regel etwas kleiner und hat oft einen runderen Körperbau. Die Wildformen von X. maculatus zeigen häufig einen oder mehrere schwarze Flecken an der Schwanzwurzel, während X. variatus eher unregelmäßige Flecken oder Streifen auf dem Körper hat. Die Rückenflosse von X. variatus ist tendenziell höher.
Schwertträger
Xiphophorus hellerii
Männliche Schwertträger besitzen einen charakteristischen, schwertförmigen Fortsatz an der unteren Kante der Schwanzflosse, der bei X. variatus vollständig fehlt. Schwertträger sind auch in der Regel größer und schlanker als Platys.
Wissenschaftliche Klassifikation
- Reich
- Animalia
- Stamm
- Chordata
- Klasse
- Actinopterygii
- Ordnung
- Cyprinodontiformes
- Familie
- Poeciliidae
- Gattung
- Xiphophorus
- Art
- Xiphophorus variatus
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