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App öffnenBeschreibung
Synodontis leopardinus ist ein mittelgroßer Fiederbartwels, der für sein auffälliges Leopardenmuster bekannt ist. Er gehört zur Familie Mochokidae und ist ein nachtaktiver Fisch, der sich tagsüber gerne in Verstecken aufhält. Diese Art ist ein beliebter Aquarienfisch aufgrund ihrer attraktiven Färbung und ihres interessanten Verhaltens.
Körperliche Merkmale
- Körperform
- elongated
- Färbung
- Grundfarbe hellbraun bis gelblich-braun, bedeckt mit unregelmäßigen, dunkelbraunen bis schwarzen Flecken, die an ein Leopardenmuster erinnern. Die Flossen weisen ebenfalls Flecken auf.
- Schuppentyp
- none
- Maulstellung
- inferior
- Besondere Merkmale
- Auffälliges Leopardenmuster am ganzen Körper und den Flossen., Drei Paar Barteln: ein Paar am Oberkiefer (maxillär) und zwei Paare am Unterkiefer (mandibulär). Die mandibulären Barteln sind gefiedert., Ein kräftiger, gezähnter Stachel in der Rücken- und Brustflosse., Große Augen.
- Rückenflosse
- Eine Rückenflosse mit einem kräftigen, gezähnten Stachel und 7-8 Weichstrahlen.
- Schwanzflosse
- Gabelig, mit abgerundeten Lappen.
- Brustflosse
- Brustflossen mit einem kräftigen, gezähnten Stachel und mehreren Weichstrahlen.
- Auffällige Flossen
- Die Fettflosse ist relativ klein und abgerundet.
Bestimmungstipps
Musterung
Das charakteristische Leopardenmuster aus unregelmäßigen dunklen Flecken auf hellem Grund ist das auffälligste Merkmal.
Barteln
Die gefiederten Barteln am Unterkiefer sind ein Schlüsselmerkmal der Gattung Synodontis und bei S. leopardinus deutlich ausgeprägt.
Flossenstacheln
Die kräftigen, gezähnten Stacheln in der Rücken- und Brustflosse sind typisch für Fiederbartwelse.
Lebensraum
- Wassertyp
- freshwater
- Tiefe
- Bevorzugt tiefere Bereiche mit Verstecken, kann aber auch in flacheren Zonen gefunden werden.
- Umgebung
- Flüsse und Seen in Zentralafrika. Bevorzugt Bereiche mit sandigem oder schlammigem Bodengrund, reichlich Versteckmöglichkeiten wie Wurzeln, Äste und Felsen.
- Geografische Verbreitung
- Zentralafrika, insbesondere im Kongo-Becken. Vorkommen in Flüssen wie dem Kongo und seinen Nebenflüssen.
Aquarieninformationen
- Pflegeaufwand: intermediate
- Temperament: peaceful
- Ernährung: omnivore
- Mindestbeckengröße: 200 Liter
- Temperatur: 22-26°C
- pH-Wert: 6.0-7.5
- Härte: 5-15 dGH
- Verträglichkeit: Kann gut mit anderen friedlichen, mittelgroßen bis großen Fischen vergesellschaftet werden. Kleinere Fische könnten als Beute angesehen werden. Artgenossen gegenüber ist er meist friedlich, solange genügend Verstecke vorhanden sind.
- Besondere Anforderungen: Benötigt viele Versteckmöglichkeiten wie Höhlen, Wurzeln und dichte Bepflanzung. Ein sandiger oder feiner Kiesboden ist ideal, da sie gerne graben. Eine gute Filterung und regelmäßige Wasserwechsel sind essentiell.
Informationen zum Wildbestand
- Erhaltungszustand: least concern
- Saisonalität: Keine spezifische saisonale Verfügbarkeit im Handel, da die meisten Exemplare aus Aquakultur oder Wildfängen stammen, die das ganze Jahr über erfolgen können.
- Marktpreis: Variiert je nach Größe und Herkunft, typischerweise im mittleren Preissegment für Aquarienfische.
- Kommerzielle Bedeutung: medium
- Geschmack: Nicht primär als Speisefisch bekannt oder geschätzt.
- Textur: Nicht primär als Speisefisch bekannt oder geschätzt.
- Nährwert: Nicht primär als Speisefisch bekannt oder geschätzt.
Wichtige Fakten
Nachtaktiver Jägerbehavior
Synodontis leopardinus ist primär nachtaktiv und sucht in der Dämmerung und Nacht nach Nahrung. Tagsüber versteckt er sich gerne in Höhlen oder unter Wurzeln.
Fiederbartelninteresting
Die gefiederten Barteln am Unterkiefer sind ein charakteristisches Merkmal der Gattung Synodontis und dienen der Nahrungssuche im Bodengrund.
Anpassungsfähigbehavior
Obwohl er spezifische Habitatpräferenzen hat, ist S. leopardinus im Aquarium relativ anpassungsfähig an verschiedene Wasserbedingungen, solange die Grundparameter stimmen.
Kein Brutparasitbehavior
Im Gegensatz zu einigen anderen Synodontis-Arten, wie dem Kuckucks-Fiederbartwels (S. multipunctatus), ist S. leopardinus kein bekannter Brutparasit.
Sicherheitsinformationen
Vorsichtig behandeln- Sicherheitsstufe: caution
- Giftig: Nein
- Essbarkeit: not recommended
- Hinweise zum Umgang: Die kräftigen, gezähnten Stacheln in den Rücken- und Brustflossen können schmerzhafte Stiche verursachen, wenn der Fisch unsachgemäß gehandhabt wird. Vorsicht ist geboten, um Verletzungen zu vermeiden. Es ist ratsam, den Fisch nicht direkt mit bloßen Händen zu fangen oder zu berühren.
Ähnliche Arten
Marmorierter Fiederbartwels
Synodontis nigriventris
S. nigriventris ist kleiner, hat eine dunklere Grundfärbung und schwimmt oft auf dem Rücken (umgekehrt). Das Fleckenmuster ist weniger ausgeprägt und eher marmoriert.
Kuckucks-Fiederbartwels
Synodontis multipunctatus
S. multipunctatus hat kleinere, zahlreichere Punkte und ist bekannt für seinen Brutparasitismus. Die Flecken von S. leopardinus sind größer und unregelmäßiger.
Synodontis schoutedeni
Synodontis schoutedeni
S. schoutedeni hat ebenfalls ein geflecktes Muster, aber die Flecken sind in der Regel kleiner und runder, und die Grundfärbung kann variieren. Die Körperform kann auch leicht abweichen.
Wissenschaftliche Klassifikation
- Reich
- Animalia
- Stamm
- Chordata
- Klasse
- Actinopterygii
- Ordnung
- Siluriformes
- Familie
- Mochokidae
- Gattung
- Synodontis
- Art
- Synodontis leopardinus
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