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App öffnenBeschreibung
Die Gelbschwanzmakrele (Seriola lalandi) ist ein großer, pelagischer Raubfisch aus der Familie der Stachelmakrelen (Carangidae). Sie ist bekannt für ihre schnelle Schwimmweise und ihre Fähigkeit, weite Wanderungen zu unternehmen. Diese Art ist sowohl bei Sportfischern als auch in der kommerziellen Fischerei sehr begehrt und wird aufgrund ihres festen, schmackhaften Fleisches geschätzt. Sie spielt eine wichtige Rolle in den marinen Ökosystemen als Spitzenprädator.
Körperliche Merkmale
- Körperform
- torpedo
- Färbung
- Der Rücken ist typischerweise dunkelblau bis grünlich-blau, die Flanken silbrig-weiß und der Bauch weiß. Ein charakteristisches Merkmal ist ein goldgelber bis bronzefarbener Streifen, der von der Schnauze durch das Auge bis zur Basis der Schwanzflosse verläuft. Die Schwanzflosse selbst ist leuchtend gelb.
- Schuppentyp
- cycloid
- Maulstellung
- terminal
- Besondere Merkmale
- Goldgelber Längsstreifen entlang der Seitenlinie, Leuchtend gelbe Schwanzflosse, Spitzer Kopf und stromlinienförmiger Körper, Zwei Rückenflossen, die erste kurz und stachelig, die zweite lang und weichstrahlig
- Rückenflosse
- Zwei Rückenflossen: Die erste ist kurz mit 5-8 Hartstrahlen, die zweite ist lang mit 1 Hartstrahl und 28-33 Weichstrahlen.
- Schwanzflosse
- Tief gegabelt und kräftig gelb gefärbt, ideal für schnelles Schwimmen.
- Brustflosse
- Relativ kurz, aber kräftig, positioniert unterhalb der Seitenlinie.
- Auffällige Flossen
- Die Afterflosse ist der zweiten Rückenflosse ähnlich in Form und Größe, mit 2-3 Hartstrahlen (die ersten beiden oft isoliert) und 18-22 Weichstrahlen.
Bestimmungstipps
Färbung
Achten Sie auf den charakteristischen goldgelben Längsstreifen und die leuchtend gelbe Schwanzflosse. Der Rücken ist dunkel, die Seiten silbrig.
Körperform
Der Körper ist schlank, stromlinienförmig und seitlich leicht abgeflacht, was auf einen schnellen Schwimmer hindeutet.
Flossen
Die tief gegabelte, gelbe Schwanzflosse und die zwei Rückenflossen (eine kurze stachelige, eine lange weichstrahlige) sind gute Erkennungsmerkmale.
Größe
Erwachsene Exemplare können eine Länge von bis zu 190 cm und ein Gewicht von über 90 kg erreichen, obwohl die meisten Fänge kleiner sind (durchschnittlich 60-120 cm).
Lebensraum
- Wassertyp
- saltwater
- Tiefe
- Oberflächennah bis zu Tiefen von etwa 300 Metern, typischerweise in der Wassersäule über Riffen, Felsen und Unterwasserbergen.
- Umgebung
- Pelagisch, oft in Küstennähe, aber auch in offenen Ozeanen. Bevorzugt gemäßigte bis subtropische Gewässer. Bildet oft Schulen, besonders als Jungfische.
- Geografische Verbreitung
- Weit verbreitet in gemäßigten und subtropischen Gewässern des Pazifiks, Atlantiks und Indischen Ozeans. Dazu gehören Küsten von Australien, Neuseeland, Südafrika, Japan, Korea, Kalifornien (USA), Mexiko, Chile und Argentinien.
Aquarieninformationen
- Pflegeaufwand: expert
- Temperament: aggressive
- Ernährung: carnivore
- Mindestbeckengröße: Nicht für Heimaquarien geeignet; nur in sehr großen öffentlichen Aquarien haltbar (mehrere tausend Liter)
- Temperatur: 18-24°C
- pH-Wert: 8.1-8.4
- Härte: 8-12 dKH
- Verträglichkeit: Aufgrund ihrer Größe und räuberischen Natur nur mit sehr großen, robusten Fischarten kompatibel, die nicht als Beute angesehen werden. Am besten in einem Artenbecken oder mit anderen großen pelagischen Fischen.
- Besondere Anforderungen: Benötigt extrem viel Schwimmraum, hohe Wasserqualität, starke Strömung und eine proteinreiche Ernährung. Nicht für Anfänger oder Heimaquarien geeignet.
Informationen zum Wildbestand
- Erhaltungszustand: least concern
- Saisonalität: Ganzjährig verfügbar, aber Spitzenzeiten variieren regional je nach Laich- und Wanderverhalten.
- Marktpreis: Hoch, variiert je nach Region und Saison
- Kommerzielle Bedeutung: high
- Geschmack: Mild, reichhaltig, leicht süßlich
- Textur: Fest, fleischig, ölig
- Zubereitungsarten: Sashimi, Sushi, Grillen, Braten, Backen, Räuchern
- Nährwert: Reich an Omega-3-Fettsäuren, Proteinen und Vitaminen (insbesondere B12 und D).
Wichtige Fakten
Schneller Schwimmerbehavior
Die Gelbschwanzmakrele ist bekannt für ihre beeindruckende Geschwindigkeit und Ausdauer, was sie zu einem herausfordernden Fang für Angler macht.
Wanderverhaltenbehavior
Diese Art unternimmt oft weite saisonale Wanderungen, um Laichgründe oder Nahrungsquellen zu erreichen, was ihre weite Verbreitung erklärt.
Aquakultur-Starinteresting
Seriola lalandi ist eine der am häufigsten in Aquakultur gezüchteten Fischarten weltweit, insbesondere in Japan (als Hiramasa) und Australien, aufgrund ihres hohen Marktwertes und ihrer schnellen Wachstumsrate.
Spitzenprädatorbehavior
Als großer Raubfisch steht die Gelbschwanzmakrele an der Spitze der Nahrungskette in vielen ihrer Lebensräume und ernährt sich hauptsächlich von kleineren Fischen und Kopffüßern.
Langlebigkeitrecord
Gelbschwanzmakrelen können ein beträchtliches Alter erreichen, wobei Exemplare von über 12 Jahren dokumentiert wurden.
Sicherheitsinformationen
Sicher- Sicherheitsstufe: safe
- Giftig: Nein
- Essbarkeit: edible
- Hinweise zum Umgang: Gelbschwanzmakrelen sind große und kräftige Fische. Beim Hantieren mit gefangenen Exemplaren ist Vorsicht geboten, um Verletzungen durch kräftige Schwanzschläge oder scharfe Kiemendeckel zu vermeiden. Es sind keine giftigen Stacheln oder andere gefährliche Merkmale bekannt.
Ähnliche Arten
Große Bernsteinmakrele
Seriola dumerili
Die Große Bernsteinmakrele hat einen weniger ausgeprägten oder fehlenden gelben Längsstreifen und eine weniger leuchtend gelbe Schwanzflosse. Ihr Körper ist oft etwas hochrückiger und weniger schlank als der von S. lalandi. Die erste Rückenflosse ist bei S. dumerili oft höher.
Japanische Bernsteinmakrele
Seriola quinqueradiata
S. quinqueradiata ist hauptsächlich im westlichen Pazifik verbreitet. Sie hat ebenfalls einen gelben Streifen, der jedoch oft weniger prominent ist und die Schwanzflosse ist nicht immer so leuchtend gelb wie bei S. lalandi. Die Anzahl der Flossenstrahlen kann zur Unterscheidung herangezogen werden.
Almaco Jack
Seriola rivoliana
Der Almaco Jack hat einen deutlich hochrückigeren Körper und eine kürzere, höhere zweite Rückenflosse und Afterflosse. Der gelbe Streifen ist oft weniger ausgeprägt oder fehlt ganz. Die Augen sind im Verhältnis zum Kopf größer.
Wissenschaftliche Klassifikation
- Reich
- Animalia
- Stamm
- Chordata
- Klasse
- Actinopterygii
- Ordnung
- Carangiformes
- Familie
- Carangidae
- Gattung
- Seriola
- Art
- Seriola lalandi
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