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Atlantischer Mondfisch

Sicher

Selene setapinnis

Auch bekannt als: Mondfisch, Atlantic Lookdown

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Beschreibung

Der Atlantische Mondfisch (Selene setapinnis) ist ein pelagischer Meeresfisch aus der Familie der Stachelmakrelen (Carangidae). Er zeichnet sich durch seinen stark seitlich abgeflachten, scheibenförmigen Körper und eine silbrige Färbung aus. Diese Art ist in tropischen und subtropischen Gewässern des Atlantiks verbreitet und bewohnt typischerweise küstennahe Bereiche über sandigem oder schlammigem Grund.

Körperliche Merkmale

Körperform
compressed
Färbung
Silbrig glänzend, oft mit einem bläulichen oder grünlichen Schimmer auf dem Rücken. Jungfische können dunkle vertikale Bänder aufweisen, die mit zunehmendem Alter verblassen.
Schuppentyp
cycloid
Maulstellung
terminal
Besondere Merkmale
Stark seitlich abgeflachter, scheibenförmiger Körper, Sehr steile, fast vertikale Kopfform, Lange, fadenförmige erste Strahlen der Rücken- und Afterflosse bei Jungfischen, die mit dem Alter kürzer werden, Große Augen, Kleine, endständige Maulöffnung
Rückenflosse
Zwei Rückenflossen: Die erste mit 8 Hartstrahlen (oft sehr kurz), die zweite mit 1 Hartstrahl und 20-23 Weichstrahlen. Die vorderen Weichstrahlen sind bei Jungfischen stark verlängert.
Schwanzflosse
Tief gegabelt
Brustflosse
Lang und sichelförmig
Auffällige Flossen
Die Afterflosse hat 2 freistehende Hartstrahlen, gefolgt von 1 Hartstrahl und 17-19 Weichstrahlen. Die vorderen Weichstrahlen sind ebenfalls verlängert.

Bestimmungstipps

Körperform

Der extrem abgeflachte, scheibenförmige Körper mit der steilen Stirn ist ein eindeutiges Merkmal.

Flossenstrahlen

Die bei Jungfischen stark verlängerten ersten Strahlen der Rücken- und Afterflosse sind charakteristisch. Bei adulten Tieren sind diese kürzer, aber immer noch erkennbar.

Farbe

Die einheitliche silbrige Färbung ohne ausgeprägte Muster (außer bei Jungfischen) hilft bei der Unterscheidung.

Lebensraum

Wassertyp
saltwater
Tiefe
Typischerweise in Tiefen von 10 bis 60 Metern, kann aber auch bis zu 200 Meter vorkommen.
Umgebung
Küstennahe Gewässer, über sandigem oder schlammigem Grund, oft in der Nähe von Flussmündungen und Buchten. Gelegentlich auch in Brackwasserbereichen.
Geografische Verbreitung
Westlicher Atlantik: Von Nova Scotia (Kanada) bis Uruguay, einschließlich des Golfs von Mexiko und der Karibik. Östlicher Atlantik: Von Mauretanien bis Angola.

Aquarieninformationen

  • Pflegeaufwand: advanced
  • Temperament: peaceful
  • Ernährung: carnivore
  • Mindestbeckengröße: 1000 Liter
  • Temperatur: 24-28°C
  • pH-Wert: 8.1-8.4
  • Härte: 8-12 dKH
  • Verträglichkeit: Kann mit anderen friedlichen, ähnlich großen Arten vergesellschaftet werden. Kleinere Fische könnten als Beute angesehen werden.
  • Besondere Anforderungen: Benötigt ein sehr großes Aquarium mit viel freiem Schwimmraum. Eine gute Wasserqualität und Strömung sind essentiell. Lebendfutter oder hochwertiges Frostfutter ist notwendig.

Informationen zum Wildbestand

  • Erhaltungszustand: least concern
  • Saisonalität: Ganzjährig verfügbar, jedoch keine spezifische kommerzielle Saison.
  • Marktpreis: Niedrig
  • Kommerzielle Bedeutung: low
  • Geschmack: Mild, leicht süßlich
  • Textur: Fest, weißes Fleisch
  • Zubereitungsarten: Braten, Grillen, Dämpfen
  • Nährwert: Gute Proteinquelle, geringer Fettgehalt.

Wichtige Fakten

Schwarmverhaltenbehavior

Atlantische Mondfische bilden oft große Schwärme, insbesondere als Jungfische, um sich vor Fressfeinden zu schützen.

Nahrungssuchebehavior

Sie ernähren sich hauptsächlich von kleinen Krebstieren, kleinen Fischen und anderen benthischen Wirbellosen, die sie über dem Meeresboden jagen.

Namensgebunginteresting

Der Name 'Mondfisch' leitet sich von ihrer runden, scheibenförmigen Körperform und der silbrigen, mondähnlichen Farbe ab.

Larvenentwicklungbehavior

Die Larven des Atlantischen Mondfisches sind pelagisch und treiben in offenen Gewässern, bevor sie sich den Küsten nähern.

Sicherheitsinformationen

Sicher
  • Sicherheitsstufe: safe
  • Giftig: Nein
  • Essbarkeit: edible
  • Hinweise zum Umgang: Keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich. Die Flossenstrahlen sind nicht giftig, können aber bei unvorsichtigem Umgang stechen.

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Selene dorsalis ist im östlichen Atlantik verbreitet und unterscheidet sich durch subtilere morphologische Merkmale, wie die Anzahl der Flossenstrahlen und die Form des Kopfprofils, die eine genaue Bestimmung erfordern.

Wissenschaftliche Klassifikation

Reich
Animalia
Stamm
Chordata
Klasse
Actinopterygii
Ordnung
Carangiformes
Familie
Carangidae
Gattung
Selene
Art
Selene setapinnis

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