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Gestreifter Eichhörnchenfisch

Vorsichtig behandeln

Sargocentron xantherythrum

Auch bekannt als: Hawaiian Squirrelfish, Yellow-red Squirrelfish

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Beschreibung

Sargocentron xantherythrum, bekannt als Gestreifter Eichhörnchenfisch, ist ein mittelgroßer Meeresfisch aus der Familie der Holocentridae. Er zeichnet sich durch seine auffällige rot-silberne Streifenzeichnung und große Augen aus, die an seine nachtaktive Lebensweise angepasst sind. Diese Art ist endemisch in den hawaiianischen Inseln und spielt eine wichtige Rolle in den Korallenriff-Ökosystemen.

Körperliche Merkmale

Körperform
compressed
Färbung
Der Körper ist überwiegend silbrig-rot mit ausgeprägten, horizontalen roten Streifen, die sich über die Flanken erstrecken. Die Flossen sind oft rötlich oder gelblich getönt. Die Augen sind auffallend groß und rot umrandet.
Schuppentyp
ctenoid
Maulstellung
terminal
Besondere Merkmale
Große, rote Augen, Auffällige rote und silberne Längsstreifen, Stachelige Rückenflosse, Ein starker Stachel am Vorkiemendeckel
Rückenflosse
Eine einzelne, lange Rückenflosse, die in einen stacheligen und einen weichstrahligen Teil unterteilt ist. Der stachelige Teil besteht aus 11 Stacheln, der weichstrahlige Teil aus 12-14 Weichstrahlen.
Schwanzflosse
Gabelig, mit abgerundeten Lappen.
Brustflosse
Relativ klein, transparent bis leicht rötlich.
Auffällige Flossen
Die Afterflosse besitzt 4 Stacheln und 8-10 Weichstrahlen. Die Bauchflossen haben 1 Stachel und 7 Weichstrahlen.

Bestimmungstipps

Färbung und Muster

Die Kombination aus roten und silbernen Längsstreifen ist ein primäres Erkennungsmerkmal. Die Streifen sind in der Regel schmaler und zahlreicher als bei vielen anderen Eichhörnchenfischarten.

Augengröße und -farbe

Die sehr großen, roten Augen sind charakteristisch für nachtaktive Fische und ein gutes Unterscheidungsmerkmal.

Vorkiemendeckelstachel

Ein deutlicher, scharfer Stachel am unteren Rand des Vorkiemendeckels ist vorhanden und kann bei der Identifizierung helfen.

Lebensraum

Wassertyp
saltwater
Tiefe
Typischerweise in Tiefen von 1 bis 100 Metern, bevorzugt aber flachere Riffbereiche bis etwa 30 Meter.
Umgebung
Korallenriffe, Felsriffe und Geröllfelder. Versteckt sich tagsüber in Höhlen und Spalten und kommt nachts zur Nahrungssuche hervor.
Geografische Verbreitung
Endemisch in den hawaiianischen Inseln und dem Johnston-Atoll im zentralen Pazifik.

Aquarieninformationen

  • Pflegeaufwand: intermediate
  • Temperament: semi-aggressive
  • Ernährung: carnivore
  • Mindestbeckengröße: 300 Liter
  • Temperatur: 24-27°C
  • pH-Wert: 8.1-8.4
  • Härte: 8-12 dKH
  • Verträglichkeit: Kann mit größeren, robusten Fischen vergesellschaftet werden. Kleinere Fische oder Wirbellose könnten als Beute angesehen werden. Vorsicht bei der Vergesellschaftung mit anderen Eichhörnchenfischen, da sie territorial sein können.
  • Besondere Anforderungen: Benötigt viele Versteckmöglichkeiten in Form von Felsspalten und Höhlen. Eine dämmerungsaktive Beleuchtung ist vorteilhaft, da der Fisch in der Natur nachtaktiv ist. Eine abwechslungsreiche Ernährung mit fleischlicher Kost ist essentiell.

Informationen zum Wildbestand

  • Erhaltungszustand: least concern
  • Saisonalität: Ganzjährig verfügbar, keine spezifische Laichzeit, die die Verfügbarkeit stark beeinflusst.
  • Marktpreis: Niedrig
  • Kommerzielle Bedeutung: low
  • Geschmack: Mild, leicht süßlich
  • Textur: Fest, weißes Fleisch
  • Zubereitungsarten: Braten, Grillen, Dämpfen
  • Nährwert: Gute Proteinquelle, geringer Fettgehalt.

Wichtige Fakten

Nachtaktiver Jägerbehavior

Der Gestreifte Eichhörnchenfisch ist primär nachtaktiv und verbringt den Tag versteckt in Riffspalten. Nachts kommt er hervor, um nach kleinen Krebstieren und Fischen zu jagen.

Hawaiianischer Endemitinteresting

Diese Art ist ausschließlich in den Gewässern rund um die hawaiianischen Inseln und das Johnston-Atoll zu finden, was sie zu einem wichtigen Bestandteil der lokalen Meeresfauna macht.

Geräusche unter Wasserbehavior

Eichhörnchenfische können knurrende oder klickende Geräusche erzeugen, indem sie ihre Schwimmblase mit speziellen Muskeln vibrieren lassen. Dies dient wahrscheinlich der Kommunikation oder der Abschreckung von Fressfeinden.

Sicherheitsinformationen

Vorsichtig behandeln
  • Sicherheitsstufe: caution
  • Giftig: Ja
  • Essbarkeit: edible
  • Hinweise zum Umgang: Die Stacheln der Rücken-, After- und Bauchflossen sowie der Vorkiemendeckelstachel sind scharf und können schmerzhafte Stiche verursachen. Obwohl das Gift nicht lebensbedrohlich ist, kann es zu starken Schmerzen, Schwellungen und Rötungen führen. Beim Hantieren ist Vorsicht geboten, am besten Handschuhe tragen und direkten Kontakt mit den Stacheln vermeiden. Bei einem Stich die Wunde reinigen und in heißes Wasser (ca. 45°C) tauchen, um das hitzeempfindliche Gift zu denaturieren.

Ähnliche Arten

Großschuppen-Eichhörnchenfisch

Sargocentron spiniferum

Sargocentron spiniferum ist deutlich größer, hat weniger und breitere rote Streifen und einen ausgeprägteren, längeren Vorkiemendeckelstachel. Die Grundfärbung ist oft intensiver rot.

Gefleckter Eichhörnchenfisch

Sargocentron punctatissimum

Sargocentron punctatissimum ist kleiner und besitzt keine durchgehenden Längsstreifen, sondern eher Reihen von roten Punkten oder Flecken auf silbrigem Grund.

Wissenschaftliche Klassifikation

Reich
Animalia
Stamm
Chordata
Klasse
Actinopterygii
Ordnung
Beryciformes
Familie
Holocentridae
Gattung
Sargocentron
Art
xantherythrum

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