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App öffnenBeschreibung
Phycis phycis, bekannt als Gabeldorsch, ist ein bodenlebender Meeresfisch aus der Familie der Phycidae. Er zeichnet sich durch seinen langgestreckten Körper, die charakteristischen Barteln am Kinn und die geteilte Rückenflosse aus. Diese Art ist ein nachtaktiver Räuber, der sich tagsüber in Höhlen und Spalten versteckt und nachts auf Nahrungssuche geht. Er ist von moderater kommerzieller Bedeutung und wird in einigen Regionen als Speisefisch geschätzt.
Körperliche Merkmale
- Körperform
- elongated
- Färbung
- Der Rücken ist typischerweise braun bis rötlich-braun, oft mit dunkleren Flecken oder Marmorierungen. Die Flanken sind heller, und der Bauch ist weißlich. Die Flossen sind oft dunkler, manchmal mit einem hellen Rand.
- Schuppentyp
- cycloid
- Maulstellung
- terminal
- Besondere Merkmale
- Ein langer, einzelner Bartel am Kinn, Zwei Rückenflossen, wobei die erste kurz und die zweite sehr lang ist, Eine lange Afterflosse, die der zweiten Rückenflosse ähnelt, Verlängerte Bauchflossen, die fadenförmig sind und oft über den Beginn der Afterflosse hinausreichen
- Rückenflosse
- Zwei Rückenflossen: Die erste ist kurz und dreieckig mit 9-11 Hartstrahlen. Die zweite ist sehr lang, beginnt kurz hinter der ersten und erstreckt sich fast bis zur Schwanzflosse, mit 57-66 Weichstrahlen.
- Schwanzflosse
- Abgerundet bis leicht gestutzt.
- Brustflosse
- Relativ klein, mit 16-19 Weichstrahlen.
- Auffällige Flossen
- Die Bauchflossen sind fadenförmig verlängert und bestehen aus zwei Strahlen, die oft über den Beginn der Afterflosse hinausreichen.
Bestimmungstipps
Bartel
Achten Sie auf den einzelnen, langen Bartel am Kinn, der ein Schlüsselmerkmal ist.
Flossen
Die zwei Rückenflossen (eine kurze, eine sehr lange) und die fadenförmig verlängerten Bauchflossen sind sehr charakteristisch.
Körperform und Farbe
Der langgestreckte, seitlich abgeflachte Körper und die braune bis rötlich-braune Färbung mit hellem Bauch helfen bei der Identifizierung.
Lebensraum
- Wassertyp
- saltwater
- Tiefe
- Typischerweise in Tiefen von 20 bis 650 Metern, bevorzugt aber 100 bis 200 Meter.
- Umgebung
- Bodenlebend (benthisch), bevorzugt felsige Böden, Höhlen, Spalten und Wracks. Auch auf schlammigen oder sandigen Böden in der Nähe von Felsformationen zu finden.
- Geografische Verbreitung
- Östlicher Atlantik von der Biskaya bis Mauretanien, einschließlich der Azoren, Madeira und der Kanarischen Inseln. Im Mittelmeer weit verbreitet.
Aquarieninformationen
- Pflegeaufwand: expert
- Temperament: territorial
- Ernährung: carnivore
- Mindestbeckengröße: 2000 Liter
- Temperatur: 14-20°C
- pH-Wert: 8.1-8.4
- Härte: 8-12 dKH
- Verträglichkeit: Nicht für Gemeinschaftsaquarien geeignet, da er kleinere Fische und Wirbellose fressen wird. Kann mit größeren, robusten Arten gehalten werden, die nicht als Beute angesehen werden.
- Besondere Anforderungen: Benötigt ein großes Aquarium mit vielen Versteckmöglichkeiten (Höhlen, Felsspalten). Eine gute Wasserqualität und eine starke Filterung sind unerlässlich. Aufgrund seiner nachtaktiven Lebensweise ist eine gedämpfte Beleuchtung oder ein Mondlichtzyklus vorteilhaft. Die Fütterung sollte nachts erfolgen.
Informationen zum Wildbestand
- Erhaltungszustand: least concern
- Saisonalität: Ganzjährig fangbar, jedoch saisonale Schwankungen in der Verfügbarkeit je nach Region und Fangmethoden.
- Marktpreis: Variiert regional, moderat
- Kommerzielle Bedeutung: medium
- Geschmack: Mild, zart
- Textur: Fest, weißes Fleisch
- Zubereitungsarten: Braten, Dünsten, Backen, Grillen
- Nährwert: Gute Quelle für Proteine und Omega-3-Fettsäuren.
Wichtige Fakten
Nachtaktiver Jägerbehavior
Der Gabeldorsch ist ein nachtaktiver Räuber, der tagsüber in Verstecken ruht und nachts aktiv auf Beutezug geht.
Bartel als Sinnesorganbehavior
Der lange Bartel am Kinn dient dem Gabeldorsch als wichtiges Sinnesorgan, um Nahrung am Meeresboden aufzuspüren.
Tiefenbewohnerinteresting
Obwohl er in moderaten Tiefen vorkommt, kann Phycis phycis auch in Tiefen von über 600 Metern gefunden werden, was seine Anpassungsfähigkeit an verschiedene Druckverhältnisse zeigt.
Sicherheitsinformationen
Sicher- Sicherheitsstufe: safe
- Giftig: Nein
- Essbarkeit: edible
- Hinweise zum Umgang: Keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich. Der Fisch hat keine giftigen Stacheln oder andere gefährliche Merkmale. Vorsicht ist geboten bei der Handhabung von Angelhaken.
Ähnliche Arten
Tiefsee-Gabeldorsch
Phycis blennoides
Phycis blennoides hat eine kürzere erste Rückenflosse und die Bauchflossen sind nicht so stark verlängert. Die Färbung ist oft blasser und die Augen sind proportional größer, angepasst an tiefere Lebensräume.
Schleimfisch-Gabeldorsch
Phycis chesteri
Phycis chesteri ist eine nordatlantische Art, die sich durch eine andere Anzahl von Flossenstrahlen und eine leicht abweichende Körperform unterscheidet. Ihr Verbreitungsgebiet überschneidet sich kaum mit dem von Phycis phycis.
Wissenschaftliche Klassifikation
- Reich
- Animalia
- Stamm
- Chordata
- Klasse
- Actinopterygii
- Ordnung
- Gadiformes
- Familie
- Phycidae
- Gattung
- Phycis
- Art
- Phycis phycis
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