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App öffnenBeschreibung
Pangasius sanitwongsei ist eine sehr große Süßwasserfischart aus der Familie der Pangasiidae (Haiwelse). Er ist bekannt für seine beeindruckende Größe und sein haifischähnliches Aussehen. Diese Art ist ein wichtiger Bestandteil der aquatischen Ökosysteme Südostasiens und spielt eine Rolle in der lokalen Fischerei, obwohl seine Bestände stark gefährdet sind. Jungtiere werden manchmal im Aquarienhandel angeboten, sind aber aufgrund ihrer Endgröße für die private Haltung ungeeignet.
Körperliche Merkmale
- Körperform
- torpedo
- Färbung
- Silbrig-grau bis dunkelgrau auf dem Rücken, heller am Bauch. Jungtiere können dunkle Längsstreifen aufweisen, die mit dem Alter verblassen. Die Flossen sind oft dunkel, manchmal mit helleren Rändern.
- Schuppentyp
- none
- Maulstellung
- terminal
- Besondere Merkmale
- Sehr großer, kräftiger Körperbau, Breiter, abgeflachter Kopf, Großes, endständiges Maul, Zwei Paar Barteln (ein Paar am Oberkiefer, ein Paar am Unterkiefer), die bei Jungtieren länger sind und mit dem Alter kürzer werden, Gabelige Schwanzflosse, Relativ kleine Augen im Verhältnis zur Kopfgröße
- Rückenflosse
- Eine kurze, hohe Rückenflosse mit einem kräftigen, gezackten Stachel und 6-7 Weichstrahlen.
- Schwanzflosse
- Tief gegabelt, symmetrisch.
- Brustflosse
- Relativ groß, mit einem kräftigen Stachel und 12-14 Weichstrahlen.
- Auffällige Flossen
- Die Afterflosse ist lang, mit 30-34 Weichstrahlen. Die Bauchflossen sind klein und setzen weit hinten an.
Bestimmungstipps
Größe
Erreicht eine enorme Größe von bis zu 3 Metern Länge und über 300 kg Gewicht, was ihn von den meisten anderen Welsarten unterscheidet.
Körperform und Farbe
Torpedoförmiger, kräftiger Körper, silbrig-grau bis dunkelgrau. Jungtiere können dunkle Längsstreifen haben.
Barteln
Zwei Paar Barteln, die bei Jungtieren länger sind und mit zunehmendem Alter kürzer werden.
Flossen
Tief gegabelte Schwanzflosse und eine relativ kurze, hohe Rückenflosse mit einem kräftigen Stachel.
Lebensraum
- Wassertyp
- freshwater
- Tiefe
- Bevorzugt tiefere Bereiche großer Flüsse, aber auch in Überschwemmungsgebieten während der Regenzeit.
- Umgebung
- Große, schnell fließende Flüsse und ihre Nebenflüsse, Seen und Überschwemmungsgebiete. Benötigt viel Platz zum Schwimmen.
- Geografische Verbreitung
- Südostasien, hauptsächlich im Mekong-Becken und im Chao Phraya-Fluss in Thailand. Historisch auch in anderen großen Flüssen der Region, aber die Verbreitung ist durch Überfischung und Lebensraumverlust stark eingeschränkt.
Aquarieninformationen
- Pflegeaufwand: expert
- Temperament: aggressive
- Ernährung: carnivore
- Mindestbeckengröße: Nicht für Heimaquarien geeignet; erfordert riesige öffentliche Aquarien oder Teiche (mehrere tausend Liter).
- Temperatur: 22-28°C
- pH-Wert: 6.5-7.5
- Härte: 5-20 dGH
- Verträglichkeit: Nur mit sehr großen, robusten Fischarten, die seine Größe und Aggressivität tolerieren können. Einzelhaltung ist oft die beste Option in Gefangenschaft.
- Besondere Anforderungen: Benötigt extrem große Becken mit starker Filterung und hohem Sauerstoffgehalt. Eine sehr proteinreiche Ernährung ist unerlässlich. Aufgrund seiner Größe und seines Verhaltens ist er nur für erfahrene öffentliche Aquarien geeignet.
Informationen zum Wildbestand
- Erhaltungszustand: critically endangered
- Saisonalität: Die Laichzeit fällt typischerweise in die Regenzeit, wenn die Flüsse über die Ufer treten und Überschwemmungsgebiete zugänglich werden.
- Marktpreis: Variiert stark, oft als Speisefisch in lokalen Märkten, aber auch als Zierfisch für Großaquarien (Jungtiere).
- Kommerzielle Bedeutung: medium
- Geschmack: Mild, fleischig
- Textur: Fest, weißes Fleisch
- Zubereitungsarten: Grillen, Braten, Dämpfen, Suppen
- Nährwert: Gute Proteinquelle, geringer Fettgehalt.
Wichtige Fakten
Einer der größten Süßwasserfischerecord
Der Riesen-Pangasius gehört zu den größten Süßwasserfischen der Welt und kann eine Länge von bis zu 3 Metern erreichen.
Kritisch gefährdetinteresting
Aufgrund von Überfischung, Lebensraumzerstörung und Dammbau ist Pangasius sanitwongsei von der IUCN als 'kritisch gefährdet' eingestuft.
Wanderverhaltenbehavior
Diese Art unternimmt saisonale Wanderungen zu ihren Laichgründen, die oft durch Dämme und andere menschliche Eingriffe behindert werden.
Haifischähnliches Ausseheninteresting
Sein stromlinienförmiger Körper und die große, gegabelte Schwanzflosse verleihen ihm ein haifischähnliches Aussehen, was ihm den englischen Trivialnamen 'Paroon Shark' eingebracht hat.
Sicherheitsinformationen
Vorsichtig behandeln- Sicherheitsstufe: caution
- Giftig: Nein
- Essbarkeit: edible
- Hinweise zum Umgang: Aufgrund seiner Größe und Kraft kann der Riesen-Pangasius bei unsachgemäßer Handhabung Verletzungen verursachen. Die Flossenstacheln können schmerzhafte Wunden verursachen. Vorsicht ist geboten.
Ähnliche Arten
Pangasianodon hypophthalmus (Pangasius, Swai)
Pangasianodon hypophthalmus
Pangasianodon hypophthalmus erreicht eine deutlich geringere Maximalgröße (ca. 1,3 m) und hat in der Regel eine schlankere Körperform. Die Barteln sind bei P. hypophthalmus kürzer und die Färbung ist oft weniger intensiv. Jungtiere von P. hypophthalmus haben zwei deutliche dunkle Längsstreifen, die bei P. sanitwongsei weniger ausgeprägt sind oder fehlen.
Pangasius larnaudii (Schwarzer Pangasius)
Pangasius larnaudii
Pangasius larnaudii ist kleiner (bis ca. 1,2 m) und hat eine dunklere, oft fast schwarze Färbung. Er besitzt charakteristische dunkle Flecken an der Basis der Brustflossen und manchmal am Körper, die bei P. sanitwongsei fehlen.
Wissenschaftliche Klassifikation
- Reich
- Animalia
- Stamm
- Chordata
- Klasse
- Actinopterygii
- Ordnung
- Siluriformes
- Familie
- Pangasiidae
- Gattung
- Pangasius
- Art
- Pangasius sanitwongsei
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