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Mulloides flavolineatus ist ein mittelgroßer Meeresfisch aus der Familie der Meerbarben (Mullidae), der für seine charakteristischen Barteln und seine auffällige gelbe Seitenlinie bekannt ist. Er ist ein wichtiger Bestandteil der Korallenriff-Ökosysteme und spielt eine Rolle bei der Bioturbation des Sediments.
Körperliche Merkmale
- Körperform
- elongated
- Färbung
- Der Körper ist silbrig-weiß bis rosa-weißlich, oft mit einem auffälligen, leuchtend gelben Längsstreifen, der von der Schnauze bis zur Schwanzwurzel verläuft. Die Flossen sind meist transparent oder leicht gelblich, insbesondere die Schwanzflosse kann gelbe oder rötliche Töne aufweisen. Nachts oder bei Stress können sich dunkle Flecken oder Bänder auf dem Körper zeigen.
- Schuppentyp
- ctenoid
- Maulstellung
- subterminal
- Besondere Merkmale
- Zwei lange, fleischige Barteln am Kinn, die zur Nahrungssuche eingesetzt werden., Ein auffälliger, leuchtend gelber Längsstreifen entlang der Seitenlinie., Zwei getrennte Rückenflossen.
- Rückenflosse
- Zwei Rückenflossen: Die erste ist kurz und hoch mit 8 Hartstrahlen, die zweite ist länger mit 8-9 Weichstrahlen.
- Schwanzflosse
- Gabelig, oft mit gelblichen oder rötlichen Tönen.
- Brustflosse
- Relativ klein, transparent bis leicht gelblich.
- Auffällige Flossen
- Die Barteln sind ein primäres Unterscheidungsmerkmal der Meerbarbenfamilie.
Bestimmungstipps
Barteln
Achten Sie auf die zwei langen, fleischigen Barteln unter dem Kinn, die typisch für Meerbarben sind und zur Nahrungssuche im Sediment verwendet werden.
Gelber Seitenstreifen
Der leuchtend gelbe Längsstreifen, der sich von der Schnauze bis zur Schwanzwurzel erstreckt, ist das auffälligste Merkmal und namensgebend.
Körperform und Flossen
Der langgestreckte Körper und die zwei getrennten Rückenflossen sind weitere gute Erkennungsmerkmale.
Lebensraum
- Wassertyp
- saltwater
- Tiefe
- Typischerweise von der Oberfläche bis in Tiefen von etwa 80 Metern, meist jedoch in flacheren Küstengewässern bis 30 Meter.
- Umgebung
- Bevorzugt sandige oder schlammige Böden in der Nähe von Korallenriffen, Felsen oder Seegraswiesen. Oft in Lagunen, an Außenriffen und in geschützten Buchten zu finden.
- Geografische Verbreitung
- Weit verbreitet im Indopazifik, vom Roten Meer und der Ostküste Afrikas bis zu den Marquesas-Inseln, nördlich bis Südjapan und südlich bis Australien.
Aquarieninformationen
- Pflegeaufwand: intermediate
- Temperament: peaceful
- Ernährung: carnivore
- Mindestbeckengröße: 500 Liter
- Temperatur: 23-28°C
- pH-Wert: 8.1-8.4
- Härte: 8-12 dKH
- Verträglichkeit: Verträgt sich gut mit den meisten friedlichen Riffbewohnern, sollte aber nicht mit sehr kleinen Wirbellosen gehalten werden, die als Beute angesehen werden könnten.
- Besondere Anforderungen: Benötigt sandigen Bodengrund zum Graben und Suchen nach Nahrung. Eine gute Wasserqualität und ausreichend Schwimmraum sind essentiell. Kann in Gruppen gehalten werden.
Informationen zum Wildbestand
- Erhaltungszustand: least concern
- Saisonalität: Ganzjährig verfügbar, Fangmengen können saisonal variieren.
- Marktpreis: Variiert je nach Region und Fangmenge, oft als Speisefisch geschätzt.
- Kommerzielle Bedeutung: medium
- Geschmack: Mild, leicht süßlich
- Textur: Fest, weißes Fleisch
- Zubereitungsarten: Braten, Grillen, Dämpfen, Backen
- Nährwert: Gute Proteinquelle, reich an Omega-3-Fettsäuren.
Wichtige Fakten
Nahrungssuche mit Bartelnbehavior
Der Gelbflossen-Ziegenfisch nutzt seine empfindlichen Barteln, um im Sand nach kleinen Wirbellosen wie Krebstieren, Würmern und Mollusken zu suchen. Diese Barteln sind mit Chemorezeptoren ausgestattet, die es dem Fisch ermöglichen, Beute im Sediment zu 'schmecken'.
Farbwechsel bei Nachtbehavior
Nachts oder wenn der Fisch ruht, kann Mulloides flavolineatus seine Färbung ändern und dunkle Flecken oder Bänder auf seinem Körper entwickeln, um sich besser zu tarnen und Raubtieren zu entgehen.
Schwarmverhaltenbehavior
Junge Gelbflossen-Ziegenfische bilden oft große Schwärme, während erwachsene Tiere eher in kleineren Gruppen oder einzeln anzutreffen sind. Sie können auch mit anderen Meerbarbenarten vergesellschaftet sein.
Ökologische Rolleinteresting
Durch das Wühlen im Sediment bei der Nahrungssuche trägt der Gelbflossen-Ziegenfisch zur Bioturbation bei, was die Sauerstoffversorgung des Bodens verbessert und Nährstoffe freisetzt, die anderen Organismen zugutekommen.
Sicherheitsinformationen
Sicher- Sicherheitsstufe: safe
- Giftig: Nein
- Essbarkeit: edible
- Hinweise zum Umgang: Keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich. Wie bei allen Fischen sollte man beim Anfassen vorsichtig sein, um Stiche durch Flossenstrahlen zu vermeiden.
Ähnliche Arten
Gelbflossen-Meerbarbe
Upeneus moluccensis
Hat ebenfalls einen gelben Seitenstreifen, aber die Barteln sind kürzer und die Körperform ist oft etwas gedrungener. Der gelbe Streifen bei Upeneus moluccensis ist oft weniger leuchtend und kann sich über die gesamte Flanke erstrecken, während er bei Mulloides flavolineatus prägnanter und schmaler ist.
Goldband-Meerbarbe
Parupeneus barberinus
Besitzt ebenfalls Barteln, hat aber einen dunklen Streifen, der durch das Auge verläuft, und einen großen schwarzen Fleck auf dem Schwanzstiel. Die Färbung ist insgesamt dunkler und der gelbe Streifen fehlt.
Wissenschaftliche Klassifikation
- Reich
- Animalia
- Stamm
- Chordata
- Klasse
- Actinopterygii
- Ordnung
- Perciformes
- Familie
- Mullidae
- Gattung
- Mulloides
- Art
- flavolineatus
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