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Monodactylus argenteus, allgemein bekannt als Silberflossenblatt, ist ein Fisch aus der Familie der Monodactylidae. Er zeichnet sich durch seinen stark seitlich abgeflachten, scheibenförmigen Körper und seine silbrige Färbung aus. Jungtiere weisen oft dunkle vertikale Bänder auf, die mit zunehmendem Alter verblassen. Diese Art ist bekannt für ihre Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Salinitätsgrade und wird häufig in Brackwasser- und Meerwasseraquarien gehalten. Sie sind Schwarmfische und zeigen ein ausgeprägtes Sozialverhalten.
Körperliche Merkmale
- Körperform
- compressed
- Färbung
- Silbrig glänzend, oft mit einem gelblichen Schimmer an den Flossen. Jungtiere haben zwei bis drei vertikale dunkle Bänder, die mit dem Alter verblassen oder ganz verschwinden können. Die Rücken- und Afterflossen können gelblich getönt sein und schwarze Ränder aufweisen.
- Schuppentyp
- ctenoid
- Maulstellung
- terminal
- Besondere Merkmale
- Stark seitlich abgeflachter, scheibenförmiger Körper, Große, dreieckige Rücken- und Afterflossen, Silbrige Grundfärbung, Vertikale dunkle Bänder bei Jungtieren
- Rückenflosse
- Eine einzelne Rückenflosse, die sich weit nach hinten erstreckt und eine dreieckige Form hat. Sie besteht aus 7-8 Hartstrahlen und 28-31 Weichstrahlen.
- Schwanzflosse
- Gabelig, symmetrisch.
- Brustflosse
- Relativ klein und transparent.
- Auffällige Flossen
- Die Rücken- und Afterflossen sind sehr groß und verleihen dem Fisch sein charakteristisches, hohes Profil. Sie sind oft gelblich getönt und können schwarze Ränder haben.
Bestimmungstipps
Körperform
Achten Sie auf den stark seitlich abgeflachten, hohen, scheibenförmigen Körper.
Färbung
Die silbrige Grundfärbung ist charakteristisch. Bei Jungtieren sind die dunklen vertikalen Bänder ein gutes Erkennungsmerkmal.
Flossen
Die großen, dreieckigen Rücken- und Afterflossen, oft mit gelblicher Tönung und schwarzen Rändern, sind sehr auffällig.
Verhalten
Beobachten Sie das Schwarmverhalten; diese Fische sind fast immer in Gruppen zu finden.
Lebensraum
- Wassertyp
- brackish
- Tiefe
- Oberflächennah bis etwa 10 Meter
- Umgebung
- Küstennahe Gewässer, Flussmündungen, Mangrovenwälder, Häfen und Lagunen. Toleriert eine breite Spanne von Salinitäten, von fast Süßwasser bis zu vollem Meerwasser, bevorzugt aber Brackwasser.
- Geografische Verbreitung
- Indo-Pazifik: Von Ostafrika und dem Roten Meer bis nach Samoa, nördlich bis zu den Ryukyu-Inseln und südlich bis nach Australien und Neukaledonien.
Aquarieninformationen
- Pflegeaufwand: intermediate
- Temperament: peaceful
- Ernährung: omnivore
- Mindestbeckengröße: 300 Liter (für einen Schwarm)
- Temperatur: 24-28°C
- pH-Wert: 7.5-8.5
- Härte: 10-25 dGH
- Verträglichkeit: Verträgt sich gut mit anderen friedlichen, ähnlich großen Brackwasser- oder Meerwasserfischen. Sollte nicht mit sehr kleinen Fischen oder aggressiven Arten vergesellschaftet werden.
- Besondere Anforderungen: Benötigt einen gut strukturierten Tank mit ausreichend Schwimmraum. Eine Salinität von 1.005-1.015 (Brackwasser) ist ideal, kann aber auch an reines Meerwasser gewöhnt werden. Regelmäßige Wasserwechsel sind wichtig. Haltung in einem Schwarm von mindestens 5-7 Tieren ist essentiell für ihr Wohlbefinden.
Informationen zum Wildbestand
- Erhaltungszustand: least concern
- Saisonalität: Keine spezifische Laichsaison bekannt; Fortpflanzung findet das ganze Jahr über statt, abhängig von Umweltbedingungen.
- Marktpreis: Variiert je nach Größe und Region
- Kommerzielle Bedeutung: medium
- Geschmack: Mild, leicht süßlich
- Textur: Fest, weißes Fleisch
- Zubereitungsarten: Braten, Grillen, Dämpfen, Frittieren
- Nährwert: Gute Proteinquelle, geringer Fettgehalt.
Wichtige Fakten
Anpassungsfähigkeitbehavior
Monodactylus argenteus ist bekannt für seine außergewöhnliche Fähigkeit, sich an eine breite Palette von Salinitäten anzupassen, von fast Süßwasser bis zu vollem Meerwasser, was ihn zu einem beliebten Aquarienfisch macht.
Schwarmfischbehavior
Diese Art ist ein ausgeprägter Schwarmfisch. In der Natur bilden sie große Schulen, und auch im Aquarium sollten sie in Gruppen von mindestens fünf bis sieben Tieren gehalten werden, um Stress zu vermeiden und ihr natürliches Verhalten zu fördern.
Jungtierfärbunginteresting
Jungtiere des Silberflossenblatts zeigen auffällige dunkle vertikale Bänder auf ihrem silbrigen Körper, die mit zunehmendem Alter verblassen oder ganz verschwinden. Dies dient wahrscheinlich der Tarnung in Mangrovengebieten.
Namensherkunftinteresting
Der Gattungsname 'Monodactylus' bedeutet 'ein Finger' und bezieht sich auf die einzelne Rückenflosse. 'Argenteus' ist lateinisch für 'silbern', was die charakteristische Farbe des Fisches beschreibt.
Sicherheitsinformationen
Sicher- Sicherheitsstufe: safe
- Giftig: Nein
- Essbarkeit: edible
- Hinweise zum Umgang: Keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich. Sie sind nicht aggressiv und besitzen keine giftigen Stacheln. Beim Fang im Aquarium sollte man vorsichtig sein, um die empfindlichen Flossen nicht zu beschädigen.
Ähnliche Arten
Gestreiftes Flossenblatt
Monodactylus sebae
M. sebae hat einen noch höheren, fast dreieckigen Körper und ausgeprägtere, dauerhafte dunkle vertikale Bänder, die auch bei adulten Tieren sichtbar bleiben. Die Flossen sind oft dunkler und länger ausgezogen.
Silberner Scheibenfisch
Psettus argenteus
Obwohl Psettus argenteus ebenfalls silbrig und scheibenförmig ist, gehört er zu einer anderen Familie (Ephippidae) und hat eine andere Flossenstruktur. Die Rückenflosse ist oft zweigeteilt und die Afterflosse ist weniger ausgeprägt dreieckig.
Wissenschaftliche Klassifikation
- Reich
- Animalia
- Stamm
- Chordata
- Klasse
- Actinopterygii
- Ordnung
- Perciformes
- Familie
- Monodactylidae
- Gattung
- Monodactylus
- Art
- Monodactylus argenteus
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