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App öffnenBeschreibung
Hoplosternum thoracatum, bekannt als Panzerwels, ist ein Süßwasserfisch aus der Familie der Callichthyidae. Er zeichnet sich durch seinen robusten, gepanzerten Körper und seine Fähigkeit aus, atmosphärischen Sauerstoff zu atmen. Diese Art ist in Südamerika weit verbreitet und ein beliebter Aquarienfisch aufgrund ihrer Anpassungsfähigkeit und ihres friedlichen Verhaltens. Sie sind bekannt für ihre Fähigkeit, in sauerstoffarmen Gewässern zu überleben, indem sie Luft an der Oberfläche schlucken und den Sauerstoff über ihren Darm aufnehmen.
Körperliche Merkmale
- Körperform
- elongated
- Färbung
- Grundfarbe variiert von hellbraun bis dunkelgrau, oft mit unregelmäßigen dunklen Flecken oder Marmorierungen. Die Bauchseite ist heller. Die Flossen können ebenfalls gefleckt sein.
- Schuppentyp
- none
- Maulstellung
- subterminal
- Besondere Merkmale
- Zwei Reihen knöcherner Platten entlang der Körperseiten, die eine Rüstung bilden., Ein Paar langer Barteln am Oberkiefer und zwei Paare kürzerer Barteln am Unterkiefer., Relativ große Augen., Fettflosse vorhanden.
- Rückenflosse
- Eine einzelne Rückenflosse mit einem kräftigen Stachelstrahl und 7-8 Weichstrahlen.
- Schwanzflosse
- Gabel- oder leicht eingekerbter Schwanzflosse.
- Brustflosse
- Brustflossen mit einem kräftigen, oft gezähnten Stachelstrahl und Weichstrahlen.
- Auffällige Flossen
- Die Stachelstrahlen der Brust- und Rückenflossen können scharf sein und zur Verteidigung eingesetzt werden.
Bestimmungstipps
Körperpanzerung
Die charakteristischen zwei Reihen knöcherner Platten entlang der Körperseiten sind ein eindeutiges Merkmal.
Barteln
Die langen Barteln am Oberkiefer und die kürzeren am Unterkiefer sind gut sichtbar.
Färbung
Die gefleckte oder marmorierte Musterung auf braunem bis grauem Grund ist typisch.
Atmungsverhalten
Das regelmäßige Aufsteigen zur Wasseroberfläche, um Luft zu schlucken, ist ein deutliches Verhaltensmerkmal.
Lebensraum
- Wassertyp
- freshwater
- Tiefe
- Bevorzugt flache, langsam fließende oder stehende Gewässer, oft mit dichtem Pflanzenbewuchs und schlammigem oder sandigem Bodengrund.
- Umgebung
- Flüsse, Bäche, Überschwemmungsgebiete, Sümpfe und Teiche. Sie sind sehr anpassungsfähig und können auch in Gewässern mit geringem Sauerstoffgehalt überleben.
- Geografische Verbreitung
- Weit verbreitet in Südamerika, insbesondere im Amazonasbecken, Orinoco-Becken, den Guayanas und Teilen des Paraná-Beckens.
Aquarieninformationen
- Pflegeaufwand: beginner
- Temperament: peaceful
- Ernährung: omnivore
- Mindestbeckengröße: 100 Liter
- Temperatur: 22-28°C
- pH-Wert: 6.0-8.0
- Härte: 5-19 dGH
- Verträglichkeit: Sehr gut verträglich mit den meisten friedlichen Süßwasserfischen. Sollte nicht mit sehr aggressiven oder sehr kleinen Fischen gehalten werden, die als Beute angesehen werden könnten.
- Besondere Anforderungen: Benötigt weichen Bodengrund (Sand oder feiner Kies), Versteckmöglichkeiten (Wurzeln, Steine, Pflanzen) und Zugang zur Wasseroberfläche für die Darmatmung. Eine gute Filterung ist wichtig, aber starke Strömung sollte vermieden werden.
Informationen zum Wildbestand
- Erhaltungszustand: least concern
- Saisonalität: Keine spezifische Saisonalität für die Verfügbarkeit, da sie ganzjährig gefangen oder gezüchtet werden.
- Marktpreis: Niedrig bis moderat (als Aquarienfisch)
- Kommerzielle Bedeutung: medium
- Geschmack: Mild, leicht erdig
- Textur: Fest, fleischig
- Zubereitungsarten: Braten, Grillen, Schmoren
- Nährwert: Gute Proteinquelle, geringer Fettgehalt.
Wichtige Fakten
Darmatmungbehavior
Hoplosternum thoracatum kann atmosphärischen Sauerstoff über seinen hochvaskularisierten Darm aufnehmen, was ihm das Überleben in sauerstoffarmen Gewässern ermöglicht.
Nestbaubehavior
Männliche Panzerwelse bauen Schaumnester an der Wasseroberfläche, in die die Weibchen ihre Eier legen. Das Männchen bewacht und pflegt das Nest bis zum Schlupf der Larven.
Panzerungamazing
Der Körper ist durch überlappende knöcherne Platten geschützt, die eine effektive Verteidigung gegen Fressfeinde bieten.
Taxonomische Änderungevolution
Die Art wurde von Hoplosternum thoracatum in Megalechis thoracata umbenannt, obwohl der alte Name im Handel noch weit verbreitet ist.
Sicherheitsinformationen
Vorsichtig behandeln- Sicherheitsstufe: caution
- Giftig: Nein
- Essbarkeit: edible
- Hinweise zum Umgang: Die Stachelstrahlen der Brust- und Rückenflossen können scharf sein und schmerzhafte Stiche verursachen. Beim Hantieren ist Vorsicht geboten, um Verletzungen zu vermeiden. Sie sind nicht giftig, aber die Wunden können sich entzünden.
Ähnliche Arten
Gefleckter Schwielenwels
Megalechis thoracata (ehemals Hoplosternum thoracatum)
Taxonomisch wurde Hoplosternum thoracatum in Megalechis thoracata umbenannt. Der Name 'Hoplosternum thoracatum' wird jedoch immer noch häufig im Handel und in älterer Literatur verwendet. Morphologisch sind sie identisch, da es sich um dieselbe Art handelt. Der Hauptunterschied liegt in der aktuellen wissenschaftlichen Nomenklatur.
Andere Callichthyidae (z.B. Corydoras-Arten)
Corydoras spp.
Corydoras-Arten sind im Allgemeinen kleiner, haben eine andere Körperform (oft gedrungener) und eine andere Anordnung der knöchernen Platten. Ihre Barteln sind meist kürzer und anders angeordnet. Hoplosternum thoracatum ist deutlich größer und robuster gebaut.
Wissenschaftliche Klassifikation
- Reich
- Animalia
- Stamm
- Chordata
- Klasse
- Actinopterygii
- Ordnung
- Siluriformes
- Familie
- Callichthyidae
- Gattung
- Megalechis
- Art
- thoracata
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