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Barbours Seepferdchen

Sicher

Hippocampus barbouri

Auch bekannt als: Barbour's Seahorse

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Beschreibung

Hippocampus barbouri ist eine kleine Seepferdchenart, die für ihre ausgeprägten Stacheln und ihre Fähigkeit zur Tarnung bekannt ist. Sie gehört zur Familie der Syngnathidae, die auch Seenadeln umfasst. Diese Art ist ein faszinierendes Beispiel für die Anpassung an komplexe Meeresumgebungen.

Körperliche Merkmale

Körperform
elongated
Färbung
Variiert stark von gelblich-braun über grau bis zu rötlich, oft mit dunkleren Flecken oder Bändern zur Tarnung. Kann die Farbe schnell an die Umgebung anpassen. Charakteristisch sind die dunklen Streifen, die radial vom Auge ausgehen.
Schuppentyp
none
Maulstellung
superior
Besondere Merkmale
Ausgeprägte, dornige Stacheln und Tuberkel am ganzen Körper, die zur Tarnung dienen., Eine lange, röhrenförmige Schnauze, die etwa ein Drittel der Kopflänge ausmacht., Eine relativ hohe Krone (Coronet) mit 5-6 Stacheln., Dunkle, radiale Streifen, die vom Auge ausgehen.
Rückenflosse
16-18 Weichstrahlen, relativ klein und transparent, dient hauptsächlich der Fortbewegung.
Schwanzflosse
Keine Schwanzflosse; der Schwanz ist prähensil und wird zum Festhalten verwendet.
Brustflosse
15-17 Weichstrahlen, klein und fächerförmig, dienen der Steuerung und Stabilisierung.
Auffällige Flossen
Die Afterflosse ist sehr klein und oft kaum sichtbar. Beckenflossen fehlen.

Bestimmungstipps

Körperstacheln

Achten Sie auf die ausgeprägten, dornigen Stacheln und Tuberkel, die den gesamten Körper bedecken und eine raue Textur verleihen.

Kopfzeichnung

Die dunklen, radialen Streifen, die vom Auge ausgehen, sind ein charakteristisches Merkmal.

Coronet

Die relativ hohe Krone (Coronet) mit 5-6 Stacheln ist ein weiteres wichtiges Unterscheidungsmerkmal.

Schnauzenlänge

Die lange, röhrenförmige Schnauze, die etwa ein Drittel der Kopflänge ausmacht, ist ebenfalls auffällig.

Lebensraum

Wassertyp
saltwater
Tiefe
Von 1 bis 20 Metern, typischerweise in flachen Küstengewässern.
Umgebung
Lebt in Seegraswiesen, auf Korallenriffen, in Mangroven und auf sandigen oder schlammigen Böden mit reichlich Vegetation oder Schwämmen, an denen sie sich festhalten können.
Geografische Verbreitung
Westlicher Pazifik: Philippinen, Indonesien, Malaysia, Papua-Neuguinea, Salomonen und möglicherweise weitere angrenzende Gebiete.

Aquarieninformationen

  • Pflegeaufwand: advanced
  • Temperament: peaceful
  • Ernährung: carnivore
  • Mindestbeckengröße: 120 Liter
  • Temperatur: 24-27°C
  • pH-Wert: 8.1-8.4
  • Härte: 8-12 dKH
  • Verträglichkeit: Am besten in einem Artenbecken oder mit sehr ruhigen, kleinen Fischen, die keine Flossen zupfen. Keine schnellen oder aggressiven Fische. Keine Korallen, die stechen könnten.
  • Besondere Anforderungen: Benötigt viele Versteckmöglichkeiten und Ankerpunkte (z.B. Gorgonien, Algen). Eine geringe Strömung ist essentiell. Lebendfutter ist oft notwendig, da sie wählerische Fresser sein können. Regelmäßige Fütterung kleiner Mengen mehrmals täglich.

Informationen zum Wildbestand

  • Erhaltungszustand: vulnerable
  • Saisonalität: Die Fortpflanzung findet das ganze Jahr über statt, mit Spitzen in wärmeren Monaten, abhängig von der genauen geografischen Lage und den Umweltbedingungen.
  • Marktpreis: Hoch (aufgrund der Nachfrage im Aquarienhandel und für traditionelle Medizin)
  • Kommerzielle Bedeutung: medium
  • Geschmack: Nicht für den Verzehr bestimmt
  • Textur: Nicht für den Verzehr bestimmt
  • Nährwert: Nicht für den Verzehr bestimmt

Wichtige Fakten

Männliche Schwangerschaftbehavior

Wie alle Seepferdchenarten trägt das Männchen die Eier in einer Bauchtasche aus, bis die Jungtiere schlüpfen.

Meister der Tarnungamazing

Hippocampus barbouri kann seine Farbe und sogar die Textur seiner Haut an die Umgebung anpassen, um sich vor Fressfeinden zu verstecken.

Monogame Tendenzenbehavior

Es wird angenommen, dass viele Seepferdchenarten, einschließlich H. barbouri, monogame Paarbeziehungen eingehen, die oft durch tägliche Begrüßungsrituale gefestigt werden.

Saugfresserbehavior

Seepferdchen haben keine Zähne und saugen ihre Beute, meist kleine Krebstiere, mit ihrer röhrenförmigen Schnauze blitzschnell ein.

Sicherheitsinformationen

Sicher
  • Sicherheitsstufe: safe
  • Giftig: Nein
  • Essbarkeit: not recommended
  • Hinweise zum Umgang: Seepferdchen sind empfindliche Tiere und sollten im Allgemeinen nicht angefasst werden. Bei Notwendigkeit ist äußerste Vorsicht geboten, um Hautschäden oder Stress zu vermeiden. Sie haben keine giftigen Stacheln, aber ihre empfindliche Haut kann leicht verletzt werden.

Ähnliche Arten

Dorniges Seepferdchen

Hippocampus histrix

H. histrix hat in der Regel längere und spitzere Stacheln und eine weniger ausgeprägte radiale Augenzeichnung. Die Coronet von H. histrix ist oft höher und komplexer.

Kuduseepferdchen

Hippocampus kuda

H. kuda ist in der Regel größer, hat eine glattere Körperoberfläche mit weniger ausgeprägten Stacheln und eine kürzere Schnauze. Die Färbung ist oft einheitlicher.

Tigerschwanz-Seepferdchen

Hippocampus comes

H. comes ist durch seine charakteristische gestreifte Schwanzzeichnung und eine glattere Körperoberfläche gekennzeichnet. Die Stacheln sind weniger prominent als bei H. barbouri.

Wissenschaftliche Klassifikation

Reich
Animalia
Stamm
Chordata
Klasse
Actinopterygii
Ordnung
Syngnathiformes
Familie
Syngnathidae
Gattung
Hippocampus
Art
barbouri

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