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App öffnenBeschreibung
Der Don-Kaulbarsch (Gymnocephalus acerina) ist eine Süßwasserfischart aus der Familie der Barsche (Percidae). Er ist eng mit dem gewöhnlichen Kaulbarsch (Gymnocephalus cernua) verwandt, unterscheidet sich jedoch in mehreren morphologischen Merkmalen und seiner geografischen Verbreitung. Diese Art ist typisch für Flusssysteme und bevorzugt kühle, sauerstoffreiche Gewässer mit sandigem oder kiesigem Grund. Er ist ein nachtaktiver Räuber, der sich hauptsächlich von benthischen Wirbellosen ernährt. Seine Anpassungsfähigkeit an verschiedene Substrate und Strömungsverhältnisse macht ihn zu einem wichtigen Bestandteil der Ökosysteme, in denen er vorkommt.
Körperliche Merkmale
- Körperform
- elongated
- Färbung
- Der Rücken ist graubraun bis olivgrün, die Flanken sind heller mit unregelmäßigen dunklen Flecken oder Bändern. Der Bauch ist weißlich. Die Flossen sind oft getupft oder gestreift.
- Schuppentyp
- ctenoid
- Maulstellung
- terminal
- Besondere Merkmale
- Zwei deutlich getrennte Rückenflossen, wobei der vordere Teil stachelstrahlig und der hintere weichstrahlig ist., Große Augen, die seitlich am Kopf sitzen., Der Kiemendeckel endet in einem scharfen Dorn., Die Seitenlinie ist vollständig und leicht gebogen., Der Körper ist mit kleinen, rauen Ctenoidschuppen bedeckt.
- Rückenflosse
- Zwei Rückenflossen: D1 (stachelstrahlig) mit 12-16 Hartstrahlen, D2 (weichstrahlig) mit 1-2 Hartstrahlen und 10-14 Weichstrahlen. Die beiden Flossen sind deutlich getrennt oder nur durch eine sehr niedrige Membran verbunden.
- Schwanzflosse
- Schwanzflosse leicht eingekerbt oder fast gerade, mit 17-19 Strahlen.
- Brustflosse
- Brustflossen abgerundet, mit 13-15 Strahlen.
- Auffällige Flossen
- Bauchflossen brustständig, mit 1 Hartstrahl und 5 Weichstrahlen. Afterflosse mit 2 Hartstrahlen und 7-9 Weichstrahlen.
Bestimmungstipps
Rückenflossen
Achten Sie auf die zwei deutlich getrennten Rückenflossen, wobei die vordere stachelstrahlig und die hintere weichstrahlig ist. Dies ist ein Schlüsselmerkmal zur Unterscheidung von anderen Barschen.
Kiemendeckel
Der scharfe Dorn am Ende des Kiemendeckels ist ein weiteres charakteristisches Merkmal.
Körperform und Färbung
Der gestreckte Körper und die graubraune bis olivgrüne Färbung mit dunklen Flecken helfen bei der Identifizierung. Die Augen sind relativ groß.
Maul
Das endständige Maul ist leicht nach unten gerichtet, was auf seine benthische Ernährungsweise hindeutet.
Lebensraum
- Wassertyp
- freshwater
- Tiefe
- Bevorzugt flache bis mittlere Tiefen (0,5 - 5 Meter), kann aber auch in tieferen Bereichen gefunden werden.
- Umgebung
- Flüsse und größere Bäche mit mäßiger bis starker Strömung. Bevorzugt sandige, kiesige oder steinige Böden. Weniger häufig in stehenden Gewässern oder Seen.
- Geografische Verbreitung
- Ursprünglich im Einzugsgebiet des Don und seiner Nebenflüsse in Osteuropa verbreitet. Vorkommen in der Ukraine, Russland, Moldawien und Rumänien. Es gibt Berichte über vereinzelte Vorkommen in angrenzenden Flusssystemen.
Aquarieninformationen
- Pflegeaufwand: expert
- Temperament: peaceful
- Ernährung: carnivore
- Mindestbeckengröße: 300 Liter
- Temperatur: 10-20°C
- pH-Wert: 6.5-7.5
- Härte: 5-15 dGH
- Verträglichkeit: Am besten in einem Artenbecken oder mit anderen kühlen Süßwasserfischen ähnlicher Größe und Temperament, die keine Flossenbeißer sind. Nicht für Gesellschaftsbecken mit tropischen Fischen geeignet.
- Besondere Anforderungen: Benötigt gut gefiltertes, sauerstoffreiches Wasser mit starker Strömung und kühleren Temperaturen. Sandiger oder feinkiesiger Bodengrund ist essentiell, da sie sich gerne eingraben. Versteckmöglichkeiten durch Steine und Wurzeln sind ebenfalls wichtig. Eine gute Abdeckung des Aquariums ist notwendig, da sie springen können.
Informationen zum Wildbestand
- Erhaltungszustand: least concern
- Saisonalität: Ganzjährig aktiv, Laichzeit im Frühjahr (März-Mai).
- Marktpreis: Gering
- Kommerzielle Bedeutung: low
- Geschmack: Mild, leicht erdig
- Textur: Fest, weißes Fleisch
- Zubereitungsarten: Braten, Frittieren, Kochen
- Nährwert: Geringer Fettgehalt, gute Proteinquelle.
Wichtige Fakten
Nachtaktiver Jägerbehavior
Der Don-Kaulbarsch ist primär nachtaktiv und nutzt seine großen Augen, um im Dunkeln nach Beute zu suchen.
Benthische Ernährungbehavior
Seine Ernährung besteht hauptsächlich aus benthischen Wirbellosen wie Insektenlarven, kleinen Krebstieren und Würmern, die er vom Gewässerboden aufnimmt.
Strömungsliebendbehavior
Im Gegensatz zu vielen anderen Kaulbarscharten bevorzugt der Don-Kaulbarsch Flüsse mit mäßiger bis starker Strömung und ist gut an diese Bedingungen angepasst.
Versteckkünstlerbehavior
Bei Gefahr oder zur Ruhe gräbt sich der Don-Kaulbarsch oft teilweise in den sandigen oder kiesigen Bodengrund ein.
Sicherheitsinformationen
Vorsichtig behandeln- Sicherheitsstufe: caution
- Giftig: Nein
- Essbarkeit: edible
- Hinweise zum Umgang: Die Stacheln der Rückenflosse und des Kiemendeckels können schmerzhafte Stiche verursachen. Beim Hantieren ist Vorsicht geboten, um Verletzungen zu vermeiden. Es wird empfohlen, Handschuhe zu tragen oder den Fisch vorsichtig mit einem feuchten Tuch zu greifen.
Ähnliche Arten
Kaulbarsch
Gymnocephalus cernua
Der Don-Kaulbarsch hat eine schlankere Körperform und eine höhere Anzahl an Hartstrahlen in der ersten Rückenflosse (12-16 vs. 10-14 beim Kaulbarsch). Die Augen des Don-Kaulbarsches sind proportional größer. Die Färbung des Don-Kaulbarsches ist oft stärker gefleckt oder gebändert, während der Kaulbarsch eher eine marmorierte Musterung aufweist. Die beiden Rückenflossen des Don-Kaulbarsches sind in der Regel deutlicher voneinander getrennt als beim Kaulbarsch.
Streifenbarsch
Morone saxatilis
Obwohl beide Barscharten sind, ist der Streifenbarsch deutlich größer, hat ausgeprägte horizontale Streifen auf den Flanken und eine andere geografische Verbreitung (Nordamerika). Seine Rückenflossen sind ebenfalls getrennt, aber die Körperform und die Größe unterscheiden sich erheblich.
Wissenschaftliche Klassifikation
- Reich
- Animalia
- Stamm
- Chordata
- Klasse
- Actinopterygii
- Ordnung
- Perciformes
- Familie
- Percidae
- Gattung
- Gymnocephalus
- Art
- Gymnocephalus acerina
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