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Dorosoma petenense, allgemein bekannt als Fadenflossensardine, ist ein kleiner, silbriger Süßwasserfisch aus der Familie der Heringe (Clupeidae). Er ist ein wichtiger Beutefisch in vielen Ökosystemen Nordamerikas und zeichnet sich durch eine verlängerte letzte Rückenflossenstrahl aus, die namensgebend ist. Diese Art ist bekannt für ihre hohe Reproduktionsrate und ihre Fähigkeit, große Populationen zu bilden, was sie zu einer kritischen Nahrungsquelle für Raubfische macht.
Körperliche Merkmale
- Körperform
- compressed
- Färbung
- Silbrige Flanken, dunkler Rücken (olivgrün bis bläulich-grau), weißlicher Bauch. Oft ein kleiner dunkler Fleck hinter dem Kiemendeckel.
- Schuppentyp
- cycloid
- Maulstellung
- terminal
- Besondere Merkmale
- Verlängerter letzter Rückenflossenstrahl, der bis zur Schwanzflosse reichen kann., Kleine, endständige Mundöffnung ohne Zähne., Große, leicht abfallende Augen., Kielartige Schuppen entlang der Bauchkante.
- Rückenflosse
- Eine einzelne Rückenflosse mit 10-13 Strahlen, wobei der letzte Strahl stark verlängert ist.
- Schwanzflosse
- Tief gegabelt (homozerk).
- Brustflosse
- Relativ klein, hoch am Körper angesetzt.
- Auffällige Flossen
- Der namensgebende fadenförmige letzte Rückenflossenstrahl ist das markanteste Merkmal.
Bestimmungstipps
Rückenflosse
Achten Sie auf den charakteristischen, fadenförmig verlängerten letzten Rückenflossenstrahl. Dies ist das eindeutigste Unterscheidungsmerkmal zu anderen Heringsarten.
Mund
Die kleine, endständige Mundöffnung ohne Zähne ist typisch für Planktonfresser.
Kiemendeckel
Ein kleiner, dunkler Fleck hinter dem oberen Teil des Kiemendeckels ist oft vorhanden, kann aber bei einigen Individuen fehlen oder schwach ausgeprägt sein.
Körperform und Farbe
Der schlanke, seitlich abgeflachte, silbrige Körper mit dunklem Rücken ist charakteristisch.
Lebensraum
- Wassertyp
- freshwater
- Tiefe
- Oberflächennah bis mittlere Wassertiefen, bevorzugt offenes Wasser.
- Umgebung
- Bevorzugt große Flüsse, Stauseen, Seen und Teiche mit klarem bis leicht trübem Wasser und geringer Strömung. Oft in der Nähe von Strukturen wie versunkenen Bäumen oder Vegetation, aber auch im Freiwasser anzutreffen. Tolerant gegenüber einem breiten Spektrum an Wasserbedingungen, aber empfindlich gegenüber plötzlichen Temperaturabfällen.
- Geografische Verbreitung
- Ursprünglich im südöstlichen Nordamerika beheimatet, von Maryland bis Florida und westlich bis Texas und Mexiko. Wurde in viele andere Regionen der USA und Kanadas eingeführt, um als Beutefisch für Sportfische zu dienen.
Aquarieninformationen
- Pflegeaufwand: expert
- Temperament: peaceful
- Ernährung: filter_feeder
- Mindestbeckengröße: Nicht für Heimaquarien geeignet, da sie große Schwärme bilden und spezielle Filteranforderungen haben.
- Temperatur: 18-28°C
- pH-Wert: 6.5-8.0
- Härte: 5-20 dGH
- Verträglichkeit: Nur mit anderen friedlichen, ähnlich großen Schwarmfischen, die ähnliche Wasserparameter benötigen. Aufgrund ihrer Größe und Schwarmbedürfnisse ist die Haltung im Heimaquarium jedoch extrem schwierig und nicht empfohlen.
- Besondere Anforderungen: Benötigt sehr große Becken mit starker Filterung für Plankton und feine Partikel. Extrem empfindlich gegenüber Stress und Wasserqualitätsschwankungen. Nicht für den typischen Aquarianer geeignet.
Informationen zum Wildbestand
- Erhaltungszustand: least concern
- Saisonalität: Ganzjährig aktiv, Laichzeit im Frühling und Frühsommer, abhängig von der Wassertemperatur.
- Marktpreis: Nicht direkt als Speisefisch vermarktet; Wert liegt in der Rolle als Beutefisch und Köderfisch.
- Kommerzielle Bedeutung: medium
- Geschmack: Nicht üblicherweise als Speisefisch konsumiert, da er klein und grätenreich ist.
- Textur: Weich, ölig
- Nährwert: Reich an Omega-3-Fettsäuren, wenn auch nicht direkt für den menschlichen Verzehr relevant.
Wichtige Fakten
Wichtiger Beutefischbehavior
Die Fadenflossensardine ist ein entscheidender Beutefisch für viele Raubfische wie Schwarzbarsche, Zander und Welse in ihren natürlichen und eingeführten Lebensräumen.
Temperaturtoleranzinteresting
Obwohl sie eine breite Temperaturtoleranz haben, sind Fadenflossensardinen sehr empfindlich gegenüber plötzlichen und starken Temperaturabfällen unter 7°C, was zu Massensterben führen kann.
Filterfresserbehavior
Sie ernähren sich hauptsächlich von Phytoplankton und Zooplankton, die sie aus dem Wasser filtern, was sie zu einem wichtigen Glied in der aquatischen Nahrungskette macht.
Hohe Reproduktionsratebehavior
Fadenflossensardinen sind sehr produktiv und können sich schnell vermehren, was ihre Rolle als Nahrungsquelle für andere Arten verstärkt.
Eingeführte Artinteresting
Sie wurden in viele Gewässer außerhalb ihres ursprünglichen Verbreitungsgebiets eingeführt, um die Fischerei auf Sportfische zu verbessern, was jedoch auch ökologische Auswirkungen haben kann.
Sicherheitsinformationen
Sicher- Sicherheitsstufe: safe
- Giftig: Nein
- Essbarkeit: not recommended
- Hinweise zum Umgang: Keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich. Sie sind klein und harmlos. Beim Umgang mit ihnen ist jedoch Vorsicht geboten, da sie empfindlich sind und leicht verletzt werden können.
Ähnliche Arten
Gizzard Shad
Dorosoma cepedianum
Der Gizzard Shad (Amerikanische Sardine) hat ebenfalls einen verlängerten letzten Rückenflossenstrahl, aber dieser ist in der Regel kürzer und erreicht nicht so weit nach hinten wie bei der Fadenflossensardine. Der Gizzard Shad hat auch eine stumpfere Schnauze und eine größere Mundöffnung. Die Fadenflossensardine ist im Allgemeinen schlanker und kleiner als der Gizzard Shad.
Alewife
Alosa pseudoharengus
Die Alewife (Maifisch) hat keinen verlängerten letzten Rückenflossenstrahl. Sie hat auch eine größere Mundöffnung und ist im Allgemeinen robuster gebaut.
Wissenschaftliche Klassifikation
- Reich
- Animalia
- Stamm
- Chordata
- Klasse
- Actinopterygii
- Ordnung
- Clupeiformes
- Familie
- Clupeidae
- Gattung
- Dorosoma
- Art
- petenense
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