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Der Goldstreifen-Panzerwels ist eine Zuchtform des weit verbreiteten Bronze-Panzerwelses (Corydoras aeneus). Er zeichnet sich durch eine auffällige goldene oder kupferfarbene Längsbinde aus, die sich entlang der Seitenlinie erstreckt und einen starken Kontrast zum ansonsten bräunlichen oder olivfarbenen Körper bildet. Wie alle Corydoras-Arten ist er ein geselliger Bodenbewohner, der sich in Gruppen am wohlsten fühlt und aktiv den Bodengrund nach Nahrung durchsucht. Seine friedliche Natur und relative Robustheit machen ihn zu einem beliebten Aquarienfisch.
Körperliche Merkmale
- Körperform
- compressed
- Färbung
- Grundfarbe bräunlich bis olivgrün, Bauch hell. Auffällige goldene bis kupferfarbene Längsbinde, die sich von den Kiemendeckeln bis zur Schwanzwurzel erstreckt. Flossen meist transparent oder leicht getönt.
- Schuppentyp
- none
- Maulstellung
- inferior
- Besondere Merkmale
- Goldene/kupferfarbene Längsbinde, Zwei Reihen knöcherner Platten (Scuta) entlang der Körperseiten, Drei Paar Barteln am Maul zur Nahrungssuche, Kurze, kräftige Stachelstrahlen in der Rücken- und Brustflosse
- Rückenflosse
- Eine Rückenflosse mit einem kräftigen Stachelstrahl und 7-8 Weichstrahlen.
- Schwanzflosse
- Gabel- oder leicht eingekerbte Schwanzflosse.
- Brustflosse
- Brustflossen mit einem kräftigen Stachelstrahl und Weichstrahlen.
- Auffällige Flossen
- Fettflosse vorhanden, typisch für Welse.
Bestimmungstipps
Goldene Längsbinde
Das auffälligste Merkmal ist die leuchtende goldene oder kupferfarbene Linie, die sich horizontal über die Körperseiten zieht.
Körperform
Typische Corydoras-Form: gedrungen, seitlich leicht abgeflacht, mit einem gewölbten Rückenprofil und einem flachen Bauch.
Barteln
Drei Paar Barteln am unterständigen Maul, die zur Nahrungssuche im Bodengrund eingesetzt werden.
Lebensraum
- Wassertyp
- freshwater
- Tiefe
- Bodenbereich (benthisch)
- Umgebung
- In der Natur bewohnt Corydoras aeneus langsam fließende oder stehende Gewässer, oft mit sandigem oder schlammigem Bodengrund und dichter Ufervegetation. Die Zuchtform 'Gold Stripe' wird ausschließlich im Aquarium gehalten.
- Geografische Verbreitung
- Die Wildform Corydoras aeneus ist weit verbreitet in Südamerika, von Trinidad und Venezuela bis Argentinien. Die Zuchtform 'Gold Stripe' hat keine natürliche geografische Verbreitung.
Aquarieninformationen
- Pflegeaufwand: beginner
- Temperament: peaceful
- Ernährung: omnivore
- Mindestbeckengröße: 60 Liter (für eine Gruppe von mindestens 6 Tieren)
- Temperatur: 22-28°C
- pH-Wert: 6.0-7.5
- Härte: 2-15 dGH
- Verträglichkeit: Sehr gut verträglich mit den meisten friedlichen Süßwasserfischen, die ähnliche Wasserwerte bevorzugen. Ideal für Gesellschaftsbecken.
- Besondere Anforderungen: Benötigt feinen Sand oder abgerundeten Kies als Bodengrund, um seine empfindlichen Barteln nicht zu verletzen. Dichte Bepflanzung und Versteckmöglichkeiten durch Wurzeln oder Steine sind vorteilhaft. Eine gute Wasserqualität und regelmäßige Wasserwechsel sind essentiell.
Informationen zum Wildbestand
- Erhaltungszustand: least concern
- Saisonalität: Nicht relevant für diese Zuchtform; die Wildform (Corydoras aeneus) ist ganzjährig verfügbar.
- Marktpreis: Niedrig bis moderat (als Aquarienfisch)
- Kommerzielle Bedeutung: medium
- Geschmack: Nicht relevant, da nicht als Speisefisch genutzt.
- Textur: Nicht relevant, da nicht als Speisefisch genutzt.
- Nährwert: Nicht relevant, da nicht als Speisefisch genutzt.
Wichtige Fakten
Zuchtforminteresting
Der Goldstreifen-Panzerwels ist eine selektive Zuchtform des Bronze-Panzerwelses (Corydoras aeneus) und kommt in dieser Ausprägung nicht in der Natur vor.
Darmatmungbehavior
Wie viele Panzerwelse kann Corydoras aeneus bei Sauerstoffmangel atmosphärische Luft an der Wasseroberfläche aufnehmen und über den Darm verwerten. Dies ist ein Anpassungsmechanismus an sauerstoffarme Gewässer.
Gruppenfischbehavior
Panzerwelse sind ausgeprägte Gruppenfische und sollten niemals einzeln gehalten werden. Eine Gruppe von mindestens 6-10 Tieren ist für ihr Wohlbefinden essentiell.
Bodenbewohnerbehavior
Sie verbringen den Großteil ihrer Zeit am Bodengrund, wo sie mit ihren Barteln nach Nahrung suchen. Ein feiner, nicht scharfkantiger Bodengrund ist daher unerlässlich.
Sicherheitsinformationen
Sicher- Sicherheitsstufe: safe
- Giftig: Nein
- Essbarkeit: not recommended
- Hinweise zum Umgang: Panzerwelse besitzen scharfe Stachelstrahlen in den Brust- und Rückenflossen, die bei unsachgemäßem Hantieren zu schmerzhaften Stichen führen können. Diese Stacheln können sich auch in Netzen verfangen. Vorsicht ist geboten, aber sie sind nicht giftig. Bei Stress können sie ein leichtes Toxin abgeben, das jedoch für Menschen ungefährlich ist.
Ähnliche Arten
Bronze-Panzerwels
Corydoras aeneus
Die Wildform Corydoras aeneus besitzt in der Regel keine so ausgeprägte goldene Längsbinde, sondern zeigt eher eine einheitlichere bräunliche bis olivfarbene Färbung, oft mit einem metallischen Glanz.
Grüner Panzerwels
Corydoras splendens (früher Corydoras aeneus 'Green')
Der Grüne Panzerwels (Corydoras splendens) ist eine eigenständige Art, die oft mit Corydoras aeneus verwechselt wird. Er ist in der Regel größer und kräftiger gebaut und zeigt eine deutliche grüne bis blaugrüne Färbung, die bei 'Gold Stripe' nicht vorhanden ist.
Wissenschaftliche Klassifikation
- Reich
- Animalia
- Stamm
- Chordata
- Klasse
- Actinopterygii
- Ordnung
- Siluriformes
- Familie
- Callichthyidae
- Gattung
- Corydoras
- Art
- aeneus
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