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App öffnenBeschreibung
Caranx hippos, bekannt als Crevalle Jack oder Große Stachelmakrele, ist eine weit verbreitete und kräftige Fischart aus der Familie der Stachelmakrelen (Carangidae). Sie zeichnet sich durch ihren robusten Körperbau, ihre schnelle Schwimmfähigkeit und ihr räuberisches Verhalten aus. Diese Art ist sowohl in tropischen als auch subtropischen Gewässern des Atlantiks beheimatet und spielt eine wichtige ökologische Rolle als Spitzenprädator in vielen Küstenökosystemen. Sie ist bekannt für ihre sportliche Herausforderung beim Angeln und wird oft in großen Schulen beobachtet.
Körperliche Merkmale
- Körperform
- compressed
- Färbung
- Der Rücken ist bläulich-grün bis bläulich-schwarz, die Flanken silbrig-gold und der Bauch silbrig-weiß. Ein auffälliger schwarzer Fleck befindet sich auf dem oberen Rand des Kiemendeckels und ein weiterer, kleinerer schwarzer Fleck an der Basis der Brustflosse. Die Flossen sind oft gelblich getönt, insbesondere die Schwanzflosse.
- Schuppentyp
- cycloid
- Maulstellung
- terminal
- Besondere Merkmale
- Ein auffälliger schwarzer Fleck auf dem Kiemendeckel., Ein kleinerer schwarzer Fleck an der Basis der Brustflosse., Eine ausgeprägte Seitenlinie mit einer Reihe von Scutes (vergrößerten, schildartigen Schuppen) im hinteren Bereich., Steile Stirn und große Augen.
- Rückenflosse
- Zwei Rückenflossen: Die erste besteht aus 8 Hartstrahlen, die zweite aus 1 Hartstrahl und 19-22 Weichstrahlen. Die vorderen Strahlen der zweiten Rückenflosse sind verlängert.
- Schwanzflosse
- Tief gegabelt und kräftig, typisch für schnelle Schwimmer.
- Brustflosse
- Lang und sichelförmig, typisch für pelagische Fische.
- Auffällige Flossen
- Die Afterflosse hat 2 isolierte Hartstrahlen, gefolgt von 1 Hartstrahl und 16-18 Weichstrahlen. Sie ist der zweiten Rückenflosse ähnlich in Form und Größe.
Bestimmungstipps
Kiemendeckelfleck
Der große, schwarze Fleck auf dem oberen Rand des Kiemendeckels ist ein Schlüsselmerkmal.
Brustflossenfleck
Ein kleinerer schwarzer Fleck an der Basis der Brustflosse hilft bei der Unterscheidung.
Seitenlinie und Scutes
Die ausgeprägte Seitenlinie mit 23-35 kräftigen Scutes im hinteren Bereich ist charakteristisch.
Körperform
Der hochrückige, seitlich abgeflachte Körper mit der steilen Stirn ist typisch.
Lebensraum
- Wassertyp
- saltwater
- Tiefe
- Typischerweise in flachen Küstengewässern von der Oberfläche bis zu etwa 100 Metern Tiefe, aber auch in Flussmündungen und Brackwasserbereichen zu finden.
- Umgebung
- Küstennahe Gewässer, Flussmündungen, Buchten, Mangroven, Korallenriffe, offenes Meer. Oft in Schulen über Sandbänken oder in der Nähe von Strukturen wie Wracks und Bojen.
- Geografische Verbreitung
- Westlicher Atlantik: Von Nova Scotia, Kanada, bis Uruguay, einschließlich des Golfs von Mexiko und der Karibik. Östlicher Atlantik: Von Portugal bis Angola, einschließlich des Mittelmeers.
Aquarieninformationen
- Pflegeaufwand: expert
- Temperament: aggressive
- Ernährung: carnivore
- Mindestbeckengröße: Nicht für Heimaquarien geeignet (benötigt sehr große öffentliche Aquarien)
- Temperatur: 22-28°C
- pH-Wert: 8.1-8.4
- Härte: 8-12 dKH
- Verträglichkeit: Nur mit sehr großen, robusten Fischarten in extrem großen Aquarien. Nicht für Gemeinschaftsaquarien geeignet.
- Besondere Anforderungen: Benötigt extrem große Becken mit starker Strömung und viel Schwimmraum. Sehr anspruchsvoll in der Haltung und nur für erfahrene öffentliche Aquarien geeignet.
Informationen zum Wildbestand
- Erhaltungszustand: least concern
- Saisonalität: Ganzjährig in tropischen Regionen, saisonal in subtropischen Gebieten, wo sie mit wärmeren Gewässern wandern. Laichzeiten variieren je nach Region, oft im Frühling und Sommer.
- Marktpreis: Niedrig bis moderat, hauptsächlich als Köderfisch oder für den lokalen Verzehr.
- Kommerzielle Bedeutung: low
- Geschmack: Stark, ölig, manchmal als 'fischig' beschrieben.
- Textur: Fest, fleischig.
- Zubereitungsarten: Grillen, Räuchern, Frittieren, Als Fischfrikadellen
- Nährwert: Gute Proteinquelle, enthält Omega-3-Fettsäuren. Kann jedoch hohe Quecksilberwerte aufweisen, insbesondere größere Exemplare.
Wichtige Fakten
Wanderverhaltenbehavior
Crevalle Jacks sind bekannt für ihre saisonalen Wanderungen, oft in großen Schulen, um Laichgründe oder Nahrungsquellen zu erreichen.
Jagdstrategiebehavior
Sie jagen oft in koordinierten Schulen, treiben Beutefische zusammen und attackieren sie gemeinsam, was ein beeindruckendes Schauspiel ist.
Brackwassertoleranzinteresting
Im Gegensatz zu vielen anderen Meeresfischen können Crevalle Jacks gut in Brackwasser und sogar kurzzeitig in Süßwasser überleben, was ihnen Zugang zu Flussmündungen und Ästuaren verschafft.
Sportfischinteresting
Aufgrund ihrer Kraft und Ausdauer sind Crevalle Jacks bei Sportanglern sehr beliebt, da sie einen harten Kampf liefern.
Geräuschentwicklungbehavior
Crevalle Jacks können grunzende Geräusche erzeugen, insbesondere wenn sie aus dem Wasser genommen werden, indem sie ihre Pharyngealzähne reiben.
Sicherheitsinformationen
Vorsichtig behandeln- Sicherheitsstufe: caution
- Giftig: Nein
- Essbarkeit: not recommended
- Hinweise zum Umgang: Crevalle Jacks haben scharfe Flossenstrahlen und Scutes, die beim Hantieren Verletzungen verursachen können. Vorsicht ist geboten, insbesondere beim Entfernen von Haken. Größere Exemplare können kräftig zubeißen, wenn sie sich bedroht fühlen. Der Verzehr großer Exemplare wird aufgrund potenzieller Ciguatera-Vergiftung in bestimmten Regionen nicht empfohlen, obwohl dies bei Caranx hippos seltener ist als bei anderen Carangiden.
Ähnliche Arten
Blauflossen-Stachelmakrele
Caranx melampygus
Caranx melampygus hat blaue Flossen und keine schwarzen Flecken auf dem Kiemendeckel oder an der Brustflossenbasis. Ihr Körper ist oft mit kleinen blauen oder schwarzen Flecken übersät.
Pompano Jack
Carangoides orthogrammus
Der Pompano Jack hat einen weniger hochrückigen Körper, eine andere Färbung und ihm fehlen die charakteristischen schwarzen Flecken des Crevalle Jack. Er hat oft gelbe Flecken auf den Flanken.
Horse-eye Jack
Caranx latus
Der Horse-eye Jack hat im Verhältnis größere Augen und einen weniger ausgeprägten schwarzen Fleck auf dem Kiemendeckel, der oft weniger intensiv ist oder fehlt. Die Scutes sind weniger zahlreich (28-32) und weniger kräftig.
Wissenschaftliche Klassifikation
- Reich
- Animalia
- Stamm
- Chordata
- Klasse
- Actinopterygii
- Ordnung
- Carangiformes
- Familie
- Carangidae
- Gattung
- Caranx
- Art
- Caranx hippos
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