Haben Sie ein Foto? Bestimmen Sie Fische sofort mit der Fishby-App.
App öffnenBeschreibung
Acanthurus triostegus, allgemein bekannt als Sträflings-Doktorfisch, ist ein kleiner bis mittelgroßer Doktorfisch, der für sein markantes Streifenmuster bekannt ist. Er ist ein weit verbreiteter und häufig vorkommender Fisch in tropischen und subtropischen Korallenriffen des Indopazifiks. Seine Ernährung besteht hauptsächlich aus Algen, was ihn zu einem wichtigen Weidegänger im Riffökosystem macht. Er ist bekannt für sein Schwarmverhalten, insbesondere während der Fortpflanzungszeit und bei der Nahrungssuche.
Körperliche Merkmale
- Körperform
- compressed
- Färbung
- Der Körper ist hellgrau bis silbrig-weiß mit fünf bis sechs vertikalen, schmalen, schwarzen Bändern an den Körperseiten. Ein weiteres schwarzes Band verläuft durch das Auge. Die Flossen sind meist transparent oder leicht gelblich getönt.
- Schuppentyp
- ctenoid
- Maulstellung
- terminal
- Besondere Merkmale
- Fünf bis sechs vertikale schwarze Bänder auf hellem Körper, Ein schwarzes Band durch das Auge, Skalpell-ähnlicher Dorn an der Schwanzwurzel
- Rückenflosse
- Eine lange Rückenflosse mit 9 Hartstrahlen und 22-25 Weichstrahlen.
- Schwanzflosse
- Gabelig, mit einem scharfen, beweglichen Skalpell an der Basis.
- Brustflosse
- Transparente bis leicht gelbliche Brustflossen.
- Auffällige Flossen
- Der charakteristische, scharfe, bewegliche Dorn (Skalpell) an jeder Seite der Schwanzwurzel, typisch für Doktorfische (Acanthuridae).
Bestimmungstipps
Körperfarbe und -muster
Achten Sie auf den hellgrauen bis silbrigen Körper mit den fünf bis sechs deutlichen schwarzen Vertikalbändern und dem Augenband. Dieses Muster ist sehr charakteristisch.
Körperform
Der seitlich abgeflachte, ovale Körper ist typisch für Doktorfische.
Schwanzwurzel
Das Vorhandensein des scharfen, beweglichen Skalpells an der Schwanzwurzel bestätigt die Zugehörigkeit zur Familie der Acanthuridae.
Lebensraum
- Wassertyp
- saltwater
- Tiefe
- Von der Oberfläche bis etwa 90 Meter, typischerweise in flachen Riffbereichen (1-15 Meter).
- Umgebung
- Korallenriffe, Felsriffe, Lagunen und äußere Riffhänge. Bevorzugt Bereiche mit reichem Algenbewuchs und sandigen oder gerölligen Substraten.
- Geografische Verbreitung
- Weit verbreitet im gesamten Indopazifik, vom Roten Meer und der Ostküste Afrikas bis zu den Hawaii-Inseln, Französisch-Polynesien und den Pitcairn-Inseln. Im Norden bis Südjapan und im Süden bis Australien und Neukaledonien.
Aquarieninformationen
- Pflegeaufwand: intermediate
- Temperament: semi-aggressive
- Ernährung: herbivore
- Mindestbeckengröße: 300 Liter
- Temperatur: 23-28°C
- pH-Wert: 8.1-8.4
- Härte: 8-12 dKH
- Verträglichkeit: Kann mit anderen friedlichen bis semi-aggressiven Riffbewohnern vergesellschaftet werden. Vorsicht bei der Haltung mehrerer Doktorfische, insbesondere ähnlicher Arten, da Territorialverhalten auftreten kann. Am besten einzeln oder in großen Schwärmen in sehr großen Aquarien.
- Besondere Anforderungen: Benötigt ein gut etabliertes Riffaquarium mit viel Lebendgestein für Algenbewuchs und Versteckmöglichkeiten. Eine konstante Versorgung mit pflanzlicher Nahrung (Algenblätter, Spirulina) ist unerlässlich. Gute Wasserqualität und starke Strömung sind wichtig.
Informationen zum Wildbestand
- Erhaltungszustand: least concern
- Saisonalität: Ganzjährig verfügbar, keine spezifische saisonale Verfügbarkeit für kommerzielle Zwecke.
- Marktpreis: Variiert je nach Region und Größe, meist moderat für Aquarienhandel.
- Kommerzielle Bedeutung: low
- Geschmack: Mild, weißes Fleisch
- Textur: Fest
- Zubereitungsarten: Braten, Grillen, Dämpfen
- Nährwert: Gute Proteinquelle, geringer Fettgehalt.
Wichtige Fakten
Namensgebunginteresting
Der Name 'Sträflings-Doktorfisch' (Convict Tang) leitet sich von den vertikalen schwarzen Streifen ab, die an die gestreifte Kleidung von Sträflingen erinnern.
Wichtiger Weidegängerbehavior
Acanthurus triostegus spielt eine entscheidende Rolle im Riffökosystem, indem er Algen abweidet und so das Überwachsen von Korallen verhindert. Dies trägt zur Gesundheit und Vielfalt des Riffs bei.
Schwärmebehavior
Diese Art bildet oft große Schwärme, insbesondere während der Nahrungssuche und zur Laichzeit. Solche Schwärme können Hunderte von Individuen umfassen.
Langlebigkeitrecord
Sträflings-Doktorfische können in freier Wildbahn ein Alter von über 30 Jahren erreichen.
Sicherheitsinformationen
Vorsichtig behandeln- Sicherheitsstufe: caution
- Giftig: Nein
- Essbarkeit: edible
- Hinweise zum Umgang: Der Sträflings-Doktorfisch besitzt an der Schwanzwurzel ein scharfes, skalpellartiges Dornenpaar. Diese Dornen können bei unsachgemäßem Umgang schmerzhafte Schnitte verursachen. Obwohl nicht giftig, können die Wunden infiziert werden. Beim Hantieren ist Vorsicht geboten, um Stiche zu vermeiden.
Ähnliche Arten
Zebra-Doktorfisch
Acanthurus polyzona
Acanthurus polyzona hat in der Regel mehr (7-9) und oft breitere schwarze Bänder, die sich über den gesamten Körper erstrecken, und ist geografisch auf den westlichen Indischen Ozean beschränkt. Acanthurus triostegus hat typischerweise 5-6 schmalere Bänder und ein deutlicheres Augenband.
Schwarzer Doktorfisch
Acanthurus nigricans
Acanthurus nigricans ist überwiegend dunkelbraun bis schwarz gefärbt mit gelben Markierungen an den Flossen und einem weißen Fleck unter dem Auge, was ihn deutlich vom gestreiften Acanthurus triostegus unterscheidet.
Wissenschaftliche Klassifikation
- Reich
- Animalia
- Stamm
- Chordata
- Klasse
- Actinopterygii
- Ordnung
- Acanthuriformes
- Familie
- Acanthuridae
- Gattung
- Acanthurus
- Art
- Acanthurus triostegus
Sträflings-Doktorfisch entdecken
Fische überall bestimmen
Kostenlos für iOS, Android und Web. Fotobestimmung, vollständige Artendetails und mehr.